Darf ein Christ Wein trinken?

von Hans Erwin und Magdalena Schotten

 

Was lehrt die Bibel?

 

Einige christliche Gemeinschaften lehren, dass der in der Bibel erwähnte Wein in Wirklichkeit Traubensaft war. Dies entspricht nicht den Tatsachen. Die Bibel berichtet über Noah, dass er zu viel Wein nach der überstandenen Sinflut getrunken hatte, 1. Mose 9, 21: “Und er trank von dem Wein und wurde betrunken und lag entblößt im Innern seines Zeltes.” Auch Lot ließ sich zu viel des gegorenes Saftes von seinen Töchtern verabreichen, 1. Mose 19, 32 – 35: “Komm laß uns unserem Vater Wein zu trinken geben und bei ihm liegen, damit wir von unserem Vater Nachkommenschaft am Leben erhalten! Und sie gaben ihrem Vater in jener Nacht Wein zu trinken, und die Erstgeborene ging hinein und legte sich zu ihrem Vater; er aber merkte weder (etwas) von ihrem Niederlegen noch von ihrem Aufstehen. Und es geschah am Morgen, da sprach die Erstgeborene zu der Jüngeren: Siehe, ich habe mich gestern abend zu meinem Vater gelegt. Laß uns ihm auch diese Nacht Wein zu trinken geben, dann geh hinein, liege bei ihm, damit wir unserem Vater Nachkommenschaft am Leben erhalten!” Die beiden geschilderten Begebenheiten zeigen ganz eindeutig, dass das Getränk welches genossen wurde eine benebelnde und einschläfernde Wirkung besessen hatte, dies kann nur dem Alkohol zugeschrieben werden, denn reiner Traubensaft könnte niemals diese Wirkung hervorbringen.

Jesu erstes Wunder bestand darin, Wasser in Wein zu verwandeln, Johannes 2, 1 – 11: “Und am dritten Tag war eine Hochzeit zu Kana in Galiläa; und die Mutter Jesu war dort. Es war aber auch Jesus mit seinen Jüngern zu der Hochzeit eingeladen. Und als es an Wein mangelte, spricht die Mutter zu ihm: Sie haben keinen Wein. Jesus spricht zu ihr: Was habe ich mit dir zu schaffen, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen. Seine Mutter spricht zu den Dienern: Was er euch sagen mag, tut! Es waren aber sechs steinerne Wasserkrüge dort aufgestellt nach der Reinigungssitte der Juden, wovon jeder zwei oder drei Maß faßte. Jesus spricht zu ihnen: Füllt die Wasserkrüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis oben an. Und er spricht zu ihnen: Schöpft nun und bringt es dem Speisemeister! Und sie brachten es. Als aber der Speisemeister das Wasser gekostet hatte, das Wein geworden war – und er wußte nicht, woher er war, die Diener aber, die das Wasser geschöpft hatten, wußten es – ruft der Speisemeister den Bräutigam und spricht zu ihm: Jeder Mensch setzt zuerst den guten Wein vor, und wenn sie betrunken geworden sind, dann den geringeren; du hast den guten Wein bis jetzt aufbewahrt. Diesen Anfang der Zeichen machte Jesu zu Kana in Galiläa und offenbarte seine Herrlichkeit; und seine Jünger glaubten an ihn.” Der Speisemeister hätte hier keine Rüge ausgesprochen, wenn es sich nur um Traubensaft gehandelt hätte.

Das griechische Wort für Wein ist “oinos”, sowohl hier in Johannes 2 als auch in 1. Timotheus 5, 23: “Trinke nicht länger (nur) Wasser, sondern gebrauche ein wenig Wein um deines Magens und deines häufigen Unwohlseins willen!” E.E. Vardiman schreibt dazu in seinem Buch “Die grosse Zeitenwende” auf Seite 66: “Der eingekochte dickflüssige Wein muß vor dem Mal mit 3 bis 5 Teilen möglichst warmen Wasser verdünnt werden, In den Häusern der Adligen gab es einen verantwortlichen Mann, der den servierten Wein kostete, seine Reinheit prüfte, ihn verdünnte und würzte. Er wurde Architriklinos genannt. Arme Schichten tranken als durststillendes Getränk Weinessig, einen sauer gewordenen, billigen, stark verdünnten Wein. Das abgestandene Zisternenwasser im Orient schmeckt fade und ist nicht frei von Unreinheiten. Deshalb war es empfehlenswert, jedem Trinkwasser Essig oder Wein beizufügen.” In Epheser 5, 18 schreibt Paulus: “Und berauscht euch nicht mit Wein, worin Ausschweifung ist, sondern werdet voller Geist, ...” und in Lukas 10, 34: “ ...und er trat hinzu und verband seine Wunde und goß Öl und Wein darauf; ...” “Oinos” bezeichnet einen fermentierten Saft, schließlich kann man sich nicht von Traubensaft betrinken, Apostelgeschichte 2, 13 – 15: “Andere aber sagten spottend: Sie sind voll süßen Weines. Petrus aber stand auf mit den Elfen, erhob seine Stimme und redete zu ihnen: Männer von Juda und ihr alle, die ihr zu Jerusalem wohnt, dies sei euch kund, und hört auf meine Worte! Denn diese sind nicht betrunken, wie ihr meint, denn es ist die dritte Stunde des Tages; ...”

Jesus sagt in Lukas 7, 33 – 35: “Denn Johannes der Täufer ist gekommen, der weder Brot aß noch Wein trank, und ihr sagt: Er hat einen Dämon. Der Sohn des Menschen ist gekommen, der da ißt und trinkt, und ihr sagt: Siehe, ein Fresser und Weinsäufer, ein Freund von

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