Welche Stellung bezieht Jesus gegenüber der Heiligen Schrift?

von Hans Erwin Schotten

 

 

Der Ausdruck “Heilige Schrift” steht hier für das Alte Testament. Römer 1, 2: “...das er durch seine Propheten in heiligen Schriften vorher verheißen hat...”

Beim Studium der Evangelien fällt auf, dass die Heilige Schrift für Jesus die letzte Entscheidungsinstanz war. Kritik an dieser Schrift findet sich bei ihm nicht.

Für Jesus redet der Schöpfer und Vater in der Heiligen Schrift.

Johannes 10, 34 – 36: “ Jesus antwortete ihnen: Steht nicht in eurem Gesetz geschrieben: “Ich habe gesagt: Ihr seid Götter”? Wenn er jene Götter nannte, an die das Wort Gottes erging – und die Schrift kann nicht aufgelöst werden – sagt ihr von dem, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat: Du lästerst, weil ich sagte: Ich bin Gottes Sohn?”

Der Wille des Vaters ist für ihn verpflichtend.

Markus 14, 36: “Und er sprach: Abba, Vater, alles ist dir möglich. Nimm diesen Kelch von mir weg! Doch nicht, was ich will, sondern was du willst!”

Der Vater ist es auch, der die Erfüllung der Heiligen Schrift will, auch und gerade in Bezug auf seinen Sohn Jesus.

Matthäus 26, 56: “Aber dies alles ist geschehen, damit die Schriften der Propheten erfüllt werden ...”

Keine menschliche Überlieferung und Auslegung der Heiligen Schrift darf den in ihnen enthaltenen Worten widersprechen oder den Vorrang haben.

Markus 7, 8 – 9: “Ihr gebt das Gebot Gottes preis und haltet die Überlieferung der Menschen fest. Und er sprach zu ihnen: Trefflich hebt ihr das Gebot Gottes auf, damit ihr eure Überlieferung haltet.”

Jesus bezieht die ganze Heilige Schrift auf sich. Er ist der Messias, der Davids- und Menschensohn und die Schrift ist sein Maßstab.

Markus 8, 29: “Und er fragte sie: Ihr aber, was sagt ihr, wer ich bin? Petrus antwortete und spricht zu ihm: Du bist der Christus.”

Markus 12, 35 – 37: “Und Jesus begann und sprach, als er im Tempel lehrte: Wie sagen die Schriftgelehrten, dass der Christus Davids Sohn sei? David selbst hat im Heiligen Geist gesagt: “Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde unter deine Füße lege!” David selbst nennt ihn Herr. Und woher ist er sein Sohn? Und die große Volksmenge hörte ihn gern.”

Johannes 3, 13: “Und niemand ist hinaufgestiegen in den Himmel als nur der, der aus dem Himmel herabgestiegen ist, der Sohn des Menschen.”

Sein Leiden und seine Auferstehung entnimmt Jesus der Heiligen Schrift und richtet sich nicht nach der nationalen Erwartung.

Lukas 24, 25 – 27: “Und er sprach zu ihnen: O ihr Unverständigen und im Herzen (zu) träge, an alles zu glauben, was die Propheten geredet haben! Mußte nicht der Christus dies leiden und in seine Herrlichkeit hineingehen? Und von Mose und von allen Propheten anfangend, erklärte er ihnen in allen Schriften das, was ihn betraf.”

Jesus sah mit seinem Kommen die Zeit der Erlösung erfüllt.

Lukas 4, 17 – 21: “Und es wurde ihm das Buch des Propheten Jesaja gereicht; und als er das Buch aufgerollt hatte, fand er die Stelle, wo geschrieben war: “Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, Armen gute Botschaft zu verkündigen; er hat mich gesandt, Gefangenen Freiheit auszurufen und Blinden, dass sie wieder sehen, Zerschlagene in Freiheit hinzusenden, auszurufen ein angenehmes Jahr des Herrn.” Und als er das Buch zugerollt hatte, gab er es dem Diener zurück und setzte sich; und aller Augen in der Synagoge waren auf ihn gerichtet. Er fing aber an, zu ihnen zu sagen: Heute ist diese Schrift vor euren Ohren erfüllt.”

Jesus hat sein Dasein aus der Heiligen Schrift abgeleitet.

Johannes 3, 14 – 18: “Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte, so muß der Sohn des Menschen erhöht werden, damit jeder, der an ihn glaubt, ewiges Leben habe. Denn so hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat: Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, daß er die Welt richte, sondern daß die Welt durch ihn errettet werde. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet, wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht

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