Glaube ist Bedingung der Umkehr, Apostelgeschichte 11, 21: “Und des Herrn Hand war mit ihnen, und eine große Zahl, die gläubig wurden, bekehrten sich zum Herrn.” Diese und andere Schriftstellen wie Kapitel 14, 14 beschreiben die Umkehr als einen einmaligen Akt: “Als aber die Apostel Barnabas und Paulus es hörten, zerrissen sie ihre Kleider, sprangen hinaus unter die Volksmenge und riefen und sprachen: Männer, warum tut ihr dies? Auch wir sind Menschen von gleichen Empfindungen wie ihr und verkündigen euch, daß ihr euch von diesen nichtigen (Götzen) bekehren sollt zu dem lebendigen Gott, der den Himmel und die Erde und das Meer gemacht hat und alles, was in ihnen ist.” Das Verb wird in der Zeitform des Aorist verwandt, der für eine einmalige Handlung steht, die als ein bestimmter Moment gedacht wird. Bekehrung ist also keine gefühlsmäßige Erfahrung, sondern eine Handlung, eine positive Reaktion auf das Hören des Evangeliums; ein Wunsch, endlich mit Gott und Jesus Christus vereint zu sein.

Von der Bekehrung ist die Reue oder wie oft übersetzt “Buße” zu unterscheiden. Für Reue wird das griechische Wort “metamelomai” verwandt und es steht mehr für die Empfindung über einen Fehltritt, einer Sünde. Das Wort steht nicht unmittelbar mit dem Glauben an Gott in Verbindung. Es braucht den Glauben als Voraussetzung.

 

 

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