Taufe, Empfang des Heiligen Geistes, Handauflegung

von Hans Erwin und Magdalena Schotten

 

In diesem Abschnitt wird das griechische Wort für Taufe kurz betrachtet, dann folgt ein Überblick zum Thema Taufe und zuletzt eine Betrachtung wichtiger neutestamentlicher Schriftstellen.

Das griechische Verb “baptizo” bedeutet ein- oder untertauchen. Wenn es im Neuen Testament für “taufen” verwandt wird, so behält es seine Bedeutung bei und meint “untertauchen”. Paulus beschreibt dies auch so in Römer 6, 3: “Oder wißt ihr nicht, daß wir, so viele auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind? So sind wir nun mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus aus den Toten auferweckt worden ist durch die Herrlichkeit des Vaters, so auch wir in Neuheit des Lebens wandeln. Denn wenn wir verwachsen sind mit der Gleichheit seines Todes, so werden wir es auch mit der (seiner) Auferstehung sein, da wir dies erkennen, daß unser alter Mensch mitgekreuzigt worden ist, damit der Leib der Sünde abgetan sei, daß wir der Sünde nicht mehr dienen. Denn wer gestorben ist, ist freigesprochen von der Sünde.” Nach der Beschreibung des Paulus ist “untertauchen” erforderlich. Für Paulus ist die Taufe “auf Christus” eine Taufe “in seinen Tod”. Der Getaufte stirbt mit Jesus und beendet sein altes sündhaftes Leben und beginnt danach ein neues Leben in Christus.

In 1. Korinther 1, 13 schreibt Paulus: “Ist der Christus zerteilt? Ist etwa Paulus für euch gekreuzigt, oder seid ihr auf den Namen des Paulus getauft worden? Ich danke Gott, daß ich niemand von euch getauft habe außer Krispus und Gajus, damit nicht jemand sage, ihr seiet auf meinen Namen getauft worden.” Paulus hat hier auf einen Begriff aus dem damaligen Rechnungswesen zurückgegriffen. Dort bedeutete “auf den Namen” soviel wie “auf Rechnung”. Damit ist die Taufe ein Akt des Übertragens, der Täufling wird dem Genannten als Eigentum übertragen.

Auch in der Apostelgeschichte wird “baptizo” überwiegend für die Taufe verwandt.

Nach seiner Auferstehung befahl Jesus seinen Jüngern, Matthäus 28, 29: “Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie alles zu bewahren, was ich euch geboten habe! Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters.” Dieses Lehren beinhaltete auch die Nachfolger darin zu unterweisen, andere zu taufen, so daß es weiterhin Nachfolger Jesu Christi geben wird.

Apostelgeschichte 2, 38: “Petrus aber sprach zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden! Und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. Denn euch gilt die Verheißung und euren Kindern und allen, die in der Ferne sind, so viele der Herr, unser Gott, hinzurufen wird.” Gott kann in allen Generationen Menschen hinzurufen. Geschehen tut dies durch die Verkündigung des Evangeliums.

Die Taufe geschieht auch nicht in eine bestimmte Organisation hinein, sondern auf Christus hin. Es ist die Übergabe des eigenen Lebens an Jesus, Galater 3, 27: “Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft worden seid, ihr habt Christus angezogen.”

Es gibt einige Bibelstellen, die sprechen von einer Taufe mit dem Heiligen Geist. Alle Stellen bringen den Vergleich zu der Taufe des Johannes. Johannes taufte die zu ihm Kommenden im Jordan aber sie empfingen nicht den Heiligen Geist. Diese Taufe geschieht durch Jesus Christus selber, Matthäus 3, 11: “Ich zwar taufe euch mit Wasser zur Buße; der aber nach mir kommt, ist stärker als ich, dessen Sandalen zu tragen ich nicht würdig bin; er wird euch mit Heiligem Geist und Feuer taufen, ...”

Paulus scheint eine etwas außergewöhnliche Bemerkung über die Taufe in 1. Korinther 15, 29 zu machen: “Was werden sonst die tun, die sich für die Toten taufen lassen? Wenn überhaupt Tote nicht auferweckt werden, warum lassen sie sich denn für sie taufen?” Der Ausdruck sich “taufen lassen für die Toten” bedeutete so viel wie den Tod eines Märtyrers zu erleiden. Schon Jesus wies auf diese Taufe hin, Lukas 12, 50: “Ich habe aber eine Taufe, womit ich getauft werden muß, und wie bin ich bedrängt, bis sie vollbracht ist!” Paulus dachte mit diesem Ausdruck daran, sein Leben für Christus hinzugeben. Dies wäre sinnlos, wenn es, wie es in Korinth einige glaubten, keine Auferstehung geben würde.

Wer die Taufe durchführt ist nicht so wichtig. Manchmal taten es die Apostel, zu anderen

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