Mit oder gegen Gott arbeiten

von Hans Erwin und Magdalena Schotten

 

Gott hat eine klare Vorstellung davon, wie Menschen handeln, was für Werke sie vollbringen sollen, Epheser 2, 10: “Denn wir sind sein Gebilde, in Christus Jesus geschaffen zu guten Werken, die Gott vorher bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.” Jesus fasst Gottes Vorstellung von einer richtigen Handlungsweise so zusammen, Matthäus 22, 36: “Lehrer, welches ist das größte Gebot im Gesetz? Er aber sprach zu ihm: “Du sollst den Herr, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit der ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand.” Dies ist das größte und erste Gebot. Das zweite aber ist ihm gleich: “Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.” An diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.”

Schon im Alten Testament hat Gott die Werke seines Volkes kritisiert, weil sie gegen das größte Gebot verstießen, wie Jesus es sagte, Jeremia 1, 16: “Und ich werde meine Urteile über sie sprechen wegen all ihrer Bosheit,  daß sie mich verlassen und anderen Göttern Rauchopfer dargebracht und sich vor den Werken ihrer Hände niedergeworfen haben.” Nicht hatten sie nur mit ihren Handlungen gegen Gott gehandelt, sondern sie begannen auch sofort sich gegen ihren Nächsten zu wenden und den zweiten Teil, den Jesus erwähnte, zu mißachten, 1. Johannes 3, 11: “Denn dies ist die Botschaft, die ihr von Anfang an gehört habt, daß wir einander lieben sollen. Nicht wie Kain (sollen wir sein, der) aus dem Bösen war und seinen Bruder ermordete. Und weshalb ermordete er ihn? Weil seine Werke böse waren, die seines Bruders aber gerecht.” In einem längeren Gespräch mit seinen Landsleuten sagte Jesus ihnen folgendes, Johannes 8, 37: “Ich weiß, daß ihr Abrahams Nachkommen seid; aber ihr sucht mich zu töten, weil mein Wort nicht Raum in euch findet. Ich rede, was ich bei dem Vater gesehen habe; auch ihr nun tut, was ihr von eurem Vater gehört habt. Sie antworteten und sprachen zu ihm: Abraham ist unser Vater. Jesus spricht zu ihnen: Wenn ihr Abrahams Kinder wäret, so würdet ihr die Werke Abrahams tun; jetzt aber sucht ihr mich zu töten, einen Menschen, der ich euch die Wahrheit gesagt habe, die ich von Gott gehört habe; das hat Abraham nicht getan. Ihr tut die Werke eures Vaters. Sie sprachen nun zu ihm: Wir sind nicht durch Hurerei geboren; wir haben einen Vater, Gott. Jesus sprach zu ihnen: Wenn Gott euer Vater wäre, so würdet ihr mich lieben, denn ich bin von Gott ausgegangen und gekommen; denn ich bin auch nicht von mir selbst gekommen, sondern er hat mich gesandt. Warum versteht ihr meine Sprachen nicht? Weil ihr mein Wort nicht hören könnt. Ihr seid aus dem Vater, dem Teufel, und die Begierden eures Vaters wollt ihr tun. Jener war ein Menschenmörder von Anfang an und stand nicht in der Wahrheit, weil keine Wahrheit in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben.”

Die Bibel beschreibt somit zwei Arten des Handelns. Der eine Weg ist der gegen Gott und die dort getanen Werke sind im Sinne von Gottes Widersacher, 1. Johannes 3, 8: “Wer die Sünde tut, ist aus dem Teufel, denn der Teufel sündigt von Anfang an. Hierzu ist der Sohn Gottes geoffenbart worden, damit er die Werke des Teufels vernichte.” Diese Handlungen werden also keinen Bestand haben, sie gehören in den Bereich der Finsternis, Epheser 5, 11: “Und habt nichts gemein mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, sondern stellt sie vielmehr bloß.” Nicht nur meiden sollte man diese Werke, sondern sie auch noch bloßstellen. “Bloßstellen” bedeutet so viel wie “an den Tag bringen” oder “nachweisen”. Diese Werke dürfen nicht nur nicht begangen werden, sondern klar als nicht von Gott kommend bezeichnet werden. Paulus listet an verschiedenen Stellen solche Werke auf, so auch in Römer 1, 28: “Und wie sie es nicht für gut fanden, Gott in der Erkenntnis festzuhalten, hat Gott sie dahingegeben in einen verworfenen Sinn, zu tun, was sich nicht ziemt: erfüllt mit allerlei Ungerechtigkeit, Bosheit, Habsucht, Schlechtigkeit, voll von Neid, Mord, Streit, List, Tücke, Ohrenbläser, Verleumder, Gotteshasser, Gewalttäter, Hochmütige, Prahler, Erfinder böser Dinge, den Eltern Ungehorsame, Unverständige, Treulose, ohne natürliche Liebe, Unbarmherzige. Obwohl sie Gottes Rechtsforderung erkennen, daß die, die so etwas tun, des Todes würdig sind, üben sie es nicht allein aus, sondern haben auch Wohlgefallen an denen, die es tun.” Paulus geht davon aus, dass jeder Mensch ein Wissen über Gott haben kann, er es aber ablehnt. “Für nicht gut fanden”  bedeutet im Griechischen soviel wie einer reiflichen Prüfung zu unterziehen und dann verwerfen. Es handelt sich also um eine bewußte               

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