Glaube der das ganze Leben durchdringt

von Hans Erwin und Magdalena Schotten

 

1. Mose 15, 6: “Und er glaubte dem Herr; und er rechnete es ihm als Gerechtigkeit an.” Abraham hat nicht eine Beziehung zu einem Gott wie er sie auch neben diesem zu anderen hätte haben können. Dieses biblische “Glauben” schließt andere Götter aus und es prägte sein ganzes Leben. Alles was er dachte und tat stand unter diesem Glauben, kein Lebensbereich war davon ausgenommen. Für ihn gab es nicht Wissen neben Glauben, Glaube ohne Wissen war nicht denkbar wie auch Wissen ohne Glauben. Beide bedingten sich einander und waren eng miteinander verflochten. In allem, was er dachte oder tat, hatte Abraham es mit seinem Gott zu tun. Für ihn war es selbstverständlich, dass Vertrauen in seinen Gott auch gleichzeitig Gehorsam bedeutete, Psalm 119, 66: “Gute Einsicht und Erkenntnis lehre mich! Denn ich habe deinen Geboten geglaubt.” Für ihn war das Vertrauen in Gott die einzig mögliche Existenzgrundlage und –form, Jesaja 7, 9: “... Glaubt ihr nicht, dann bleibt ihr nicht!” Diese Aussage des Propheten war Abraham klar. Ohne Gott gab es für ihn kein Leben und keine Zukunft. Was der Prophet Jeremia viel später niederschrieb, war für Abraham eine Selbstverständlichkeit, Kapitel 17, 5: “So spricht der Herr: Verflucht ist der Mann, der auf Menschen vertraut und Fleisch zu seinem Arm macht und dessen Herz vom Herrn weicht!” Hätte er die Gelegenheit gehabt, sich mit Habakuk zu unterhalten, so wäre er genauso zu dem Ergebnis gekommen wie dieser Prophet und beide hätten darin übereingestimmt, Kapitel 2, 2: “Und der Herr erwiderte mir und sprach: Schreib das Gesicht auf, und zwar deutlich auf die Tafeln, damit man es geläufig lesen kann. Denn das Gesicht gilt erst für die festgesetzte Zeit, und es strebt auf das Ende hin und lügt nicht. Wenn es sich verzögert, warte darauf; denn kommen wird es, es wird nicht ausbleiben. Siehe, die (verdiente) Strafe für den, der nicht aufrichtig ist! Der Gerechte aber wird durch seinen Glauben leben.” Abraham wußte es, was es heißt, zu glauben. Für ihn war es das unbeirrbare Festhalten an Gott und seinem Wort, auch wenn der Schein dagegen sprach.

Im Alten Testament ist der Glaube schon das lebendige Festhalten am Vertrauen in Gott auch wenn die Lebensumstände manchmal widrig waren. Abraham und andere wußten, dass Gott treu ist, 5. Mose 7, 9: “So erkenne denn, daß der Herr, dein Gott, der Gott ist, der treue Gott, der den Bund und die Güte bis auf tausend Generationen denen bewahrt, die ihn lieben und seine Gebote halten, ...”  Diesem Gott vertrauten sie mit ihrem ganzen Leben.

Jesus bringt das nicht anders. Er hat den Glauben eines Abraham bestätigt und für den richtigen gehalten. Für Jesus beinhaltete der Glaube das ganze Leben, es war sein Gottesverhältnis, er konnte nichts tun ohne seinen Vater im Himmel und alles was dieser wollte, führte Jesus aus. So forderte er auch von seinen Nachfolgern Gottesfurcht, Matthäus 10, 28: “Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht zu töten vermögen; fürchtet aber vielmehr den, der sowohl Seele als Leib zu verderben vermag in der Hölle." Auch Gehorsam war für ihn eine Folge des Glaubens, Kapitel 7,  21: “Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! Wird in das Reich der Himmel hineinkommen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist.” Dazu fordert er seine Nachfolger auf umzukehren, nicht mehr so weiter zu leben wie bisher, Kapitel 4, 17: “Von da an begann Jesus zu predigen und sagen: Tut Buße, denn das Reich der Himmel ist nahe gekommen!”

Der Glauben, den Jesus fordert, kann niemals mit bösen Gedanken oder Handlungen einhergehen, mehr noch – er ist eine Lösung aus allen bisherigen Bindungen falls dieses für die Nachfolge notwendig ist, Lukas 9, 57: “Es geschah aber, als sie auf dem Weg dahinzogen, sprach einer zu ihm: Ich will dir nachfolgen, wohin du auch gehst, Herr. Und Jesus sprach zu ihm: Die Füchse haben Höhlen und die Vögel des Himmels Nester; aber der Sohn des Menschen hat nicht, wo er sein Haupt hinlegt. Er aber sprach zu einem anderen: Folge mir nach! Der aber sprach: Herr, erlaube mir, vorher hinzugehen und meinen Vater zu begraben. Jesus aber sprach zu ihm: Laß die Toten ihre Toten begraben, du aber geh hin und verkündige das Reich Gottes! Es sprach aber auch ein anderer: Ich will dir nachfolgen Herr, vorher aber erlaube mir, Abschied zu nehmen von denen, die in meinem Haus sind. Jesus aber sprach zu ihm: Niemand, der seine Hand an den Pflug gelegt hat und zurückblickt, ist tauglich für das Reich Gottes.” Jede Aussage Jesu ist in irgendeiner Form mit Glauben verbunden, sei es das Vertrauen in Gott, das Erkennen oder die eigene Entscheidung sowie der Gehorsam. Alles was sich in der Wirklichkeit, im Hier und Jetzt abspielt, hat mit dem Glauben zu tun, das

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