hat auch Paulus immer wieder betont, Kapitel 17, 2: “Nach seiner Gewohnheit aber ging Paulus zu ihnen hinein und unterredeten sich an drei Sabbaten mit ihnen aus den Schriften, indem er eröffnete und darlegte, daß der Christus leiden und aus den Toten auferstehen mußte und daß dieser der Christus ist: der Jesus, den ich euch verkündige. Und einige von ihnen ließen sich überzeugen und gesellten sich zu Paulus und Silas und eine große Menge von den anbetenden Griechen und nicht wenige der vornehmsten Frauen.” Paulus ist ein gutes Beispiel für die Erfüllung des Auftrages, den Jesus seinen Nachfolgern gegeben hat. Er ging zu seinen eigenen Landsleuten und zu den Griechen und Römern. Selbst in seiner Verteidigungsrede vor Agrippa betonte er diesen Punkt, Kapitel 26, 22: “Da ich nun Beistand von Gott erlangte, stehe ich bis zu diesem Tag und bezeuge Klein und Groß – indem ich nichts sage außer dem, was auch die Propheten und Mose geredet haben, daß es geschehen werde – daß der Christus leiden sollte, daß er als erster durch die Totenauferstehung Licht verkündigen sollte, sowohl dem Volk als auch den Nationen.” Selbst als er unter Hausarrest in Rom stand, war dies sein erstes Anliegen, Kapitel 28, 23: “Als sie ihm aber einen Tag bestimmt hatten, kamen mehrere zu ihm in die Herberge, denen er das Reich Gottes auslegte und bezeugte. Und er suchte sie zu überzeugen von Jesus, sowohl aus dem Gesetz Moses als auch den Propheten, von frühmorgens bis zum Abend.” Hier sprach er nicht nur über die Person Christus, sondern auch über das kommende Reich Gottes. Die Apostelgeschichte schließt mit folgenden Worten, Vers 30: “Er blieb zwei ganze Jahre in seiner Mietwohnung und nahm alle auf, die zu ihm kamen; er predigte das Reich Gottes und lehrte die Dinge, die den Herrn Jesus Christus betreffen, mit aller Freimütigkeit ungehindert.” In seinem Brief an die Römer schreibt Paulus gleich am Anfang, Römer 1, 1: “Paulus, Knecht Christi Jesu, berufener Apostel, ausgesondert für das Evangelium Gottes, das er durch seine Propheten in heiligen Schriften vorher verheißen hat über seinen Sohn, der aus der Nachkommenschaft Davids gekommen ist dem Fleische nach (und) als Sohn Gottes in Kraft eingesetzt dem Geiste der Heiligkeit nach auf Grund der Toten-Auferstehung: Jesus Christus, unseren Herrn.” Sein ganzes Leben und Denken kreisten nur um Jesus Christus, daher konnte er auch den Korinther in Kapitel 2, 2 schreiben: “Denn ich nahm mir vor, nichts anderes unter euch zu wissen, als nur Jesus Christus, und ihn als gekreuzigt.” Darauf konzentrierten sich die Apostel während des ersten Jahrhunderts. Sie waren zum großen Teil Augenzeugen und von Jesus direkt unterrichtet worden, von dem Menschen und dem Sohn Gottes, er hatte sich als zukünftiger Weltherrscher qualifiziert und kann den Fürsten dieser Welt von dessen Thron entfernen und selbst regieren. Die Apostel traten mit Überzeugung auf, sie glaubten und konnten dadurch andere überzeugen. Alles war neu, was sie zu sagen hatten. Niemand zuvor hatte jemals im Namen Jesu gepredigt und diese Botschaft gebracht aber Paulus sprach auch Warnungen aus , 2. Korinther 11, 4: “Denn wenn der, welcher kommt, einen anderen Jesus predigt, den wir nicht gepredigt haben, oder ihr einen anderen Geist empfangt, den ihr nicht empfangen habt, oder ein anderes Evangelium, das ihr nicht angenommen habt, ...” Im Galaterbrief wird er noch etwas schärfer, Kapitel 1, 6: “Ich wundere mich, daß ihr euch so schnell von dem, der euch durch die Gnade Christi berufen hat, abwendet zu einem anderen Evangelium, (wo) es (doch) kein anderes gibt; einige verwirren euch nur und wollen das Evangelium des Christus umkehren. Wenn aber auch wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als Evangelium entgegen dem verkündigten, was wir euch als Evangelium verkündigt haben: er sei verflucht!” Seit diesem Zeitpunkt bis in die Gegenwart wurde das Evangelium und die Person Christi in den jeweiligen religiösen Organisationen den eigenen Vorstellungen angepasst oder untergeordnet. Wo findet man heute noch die Originalbotschaft des ersten Jahrhunderts? Wo steht die Bibel noch im Vordergrund und wo wird deren Inhalt noch unverfälscht und unangepasst gelehrt? Das Leben, die Persönlichkeit, die Lehren und Botschaften Jesu müssen alle gelehrt, ohne das vieles ausgelassen  wird oder unerwähnt bleibt. Das Evangelium umfasst sehr viel. Es beinhaltet die Botschaft der gesamten Bibel, es beinhaltet Prophezeiungen und den Ruf nach Reue – der großen Umkehr aus einem falschen Lebensstil und –inhalt, es warnt vor den Folgen der Sünde und mahnt zur Liebe, es macht auf  die Barmherzigkeit und den Zorn Gottes aufmerksam und es zeigt auf, welches Ziel Gott mit dem Menschen verfolgt. Wer die Bibel und nicht die interpretierende Theologie als Richtschnur nimmt, wird die kostbaren Wahrheiten der Bibel entdecken.

 

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Hans-Erwin Schotten

   

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