Jünger zu ihm. Und er tat seinen Mund auf, lehrte sie und sprach: Glückselig die Armen im Geist, denn ihrer ist das Reich der Himmel.” Der weitere Inhalt dieser Unterweisung steht in den nächsten Kapiteln. Die dort niedergeschriebenen Prinzipien sind der Inhalt seiner Lehre, sie sind ein Teil dieser guten Nachricht.

Jesus sagte aber auch einiges über sich selbst. Über seine eigene Person und auch dieser Teil gehört zum Evangelium, so in Lukas 18, 31: “Er nahm aber die zwölf zu sich und sprach zu ihnen: Siehe, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was durch die Propheten auf den Sohn des Menschen hin geschrieben ist; denn er wird den Nationen überliefert werden und wird verspottet und geschmäht und angespien werden; und wenn sie ihn gegeißelt haben, werden sie ihn töten, und am dritten Tag wird er auferstehen.” Kurz vor seiner Kreuzigung sprach er auch über seine Zukunft in Kapitel 22, 66: “Und als es Tag wurde, versammelte sich die Ältestenschaft des Volkes, Hohepriester sowie Schriftgelehrte, und führten ihn hin in ihren Hohen Rat und sagten: Wenn du der Christus bist, so sage es uns! Er aber sprach zu ihnen: Wenn ich es euch sagte, so würdet ihr nicht glauben; wenn ich aber fragen würde, so würdet ihr mir nicht antworten. Von nun an aber wird der Sohn des Menschen sitzen zur Rechten der Macht Gottes. Sie sprachen aber alle: Du bist also der Sohn Gottes? Er aber sprach zu ihnen: Ihr sagt es: ich bin es.” Auch dies ist ein Teil der guten Nachricht, die seine Nachfolger in allen Welt verbreiten sollten, Kapitel 28, 19: “Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie alles zu bewahren, was ich euch geboten habe! Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters.” Seine Nachfolger sollten hinausgehen und den Menschen die Dinge verkünden, die Jesus ihnen vorher gelehrt hatte und sie sollten diejenigen taufen, die auf sie hören und ihren Worten gehorchen würden.

Petrus war der erste, der nach der Auferstehung Christi zu Pfingsten in Jerusalem zu den dort zum Fest Anwesenden sprach, Apostelgeschichte 2, 21: “Und es wird geschehen: jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, wird errettet werden.” Auch dieser Teil über die Person Jesu gehört zu der guten Nachricht wie Petrus dann auch weiter sagte, Vers 23: “... diesen (Mann), der nach dem bestimmten Ratschluß und nach Vorkenntnis Gottes hingegeben worden ist, habt ihr durch die Hand von Gesetzlosen an (das Kreuz) geschlagen und umgebracht. Den hat Gott auferweckt, nachdem er die Wehen des Todes aufgelöst hatte, wie es denn nicht möglich war, daß er von ihm behalten würde.” Petrus sagte dann einige Verse später, Vers 29: “Ihr Brüder, es sei erlaubt, mit Freimütigkeit zu euch zu reden über den Patriarchen David, daß er gestorben und begraben  und sein Grab bis auf diesen Tag unter uns ist. Da er nun ein Prophet war und wußte, daß Gott ihm mit einem Eid geschworen hatte, einen seiner Nachkommen auf seinen Thron zu setzen, hat er voraussehend von der Auferstehung des Christus geredet, daß er weder im Hades zurückgelassen worden ist noch sein Fleisch die Verwesung gesehen hat. Diesen Jesus hat Gott auferweckt, wovon wir alle Zeugen sind.” Petrus sprach von der Auferstehung Christ als ein Zeuge, er stand am leeren Grab und er sprach mit Jesus nach dessen Auferstehung. Zum Abschluß seiner Rede sagte er noch, Vers 36: “Das ganze Haus Israel wisse nun zuverlässig, daß Gott ihn sowohl zum Herrn als auch zum Christus gemacht hat, diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt.” Als Augenzeugen sprachen die Apostel beständig über den Tod und die Auferstehung Christi. Christus war das zentrale Thema ihrer Reden und Predigten. So äußerte sich Petrus auch vor Kornelius, Apostelgeschichte 10, 38: “Jesus von Nazareth, wie Gott ihn mit Heiligen Geist und mit Kraft gesalbt hat, der umherging und wohltat und alle heilte, die von dem Teufel überwältigt waren; denn Gott war mit ihm. Und wir sind Zeugen alles dessen, was er sowohl im Lande der Juden als auch in Jerusalem getan hat; den haben sie auch umgebracht, indem sie ihn an ein Holz hängten. Diesen hat Gott am dritten Tag auferweckt und ihn sichtbar werden lassen, nicht dem ganzen Volk, sondern den von Gott zuvor erwählten Zeugen, uns, die wir mit ihm gegessen und getrunken haben, nachdem er aus den Toten auferstanden war. Und er hat uns befohlen, dem Volk zu predigen und eindringlich zu bezeugen, daß er der von Gott verordnete Richter der Lebenden und der Toten ist. Diesem geben alle Propheten Zeugnis, daß jeder, der an ihn glaubt, Vergebung der Sünden empfängt durch seinen Namen.” Bei dieser Gelegenheit konzentrierte sich Petrus auf die persönliche Erlösung. Er sprach nicht über das kommende Reich, über die Rückkehr Jesu und den Antritt seiner Herrschaft. Petrus konzentrierte sich am Anfang auf die Persönlichkeit Jesu Christi – sein Leben und seine Lehre, er erklärte seinen Zuhörern warum Jesus gekommen war und was er vollbracht hatte, dass Erlösung von den Sünden nur durch ihn möglich ist.

So ging auch Paulus am Anfang vor, Apostelgeschichte 13, 38: “So sei es euch nun kund, ihr Brüder, daß durch diesen euch Vergebung der Sünden verkündigt wird.” Diesen Tatbestand

   

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