Das Evangelium – die gute Nachricht für alle Menschen

von Hans-Erwin-Schotten

 

Das Wort Evangelium kommt aus dem Griechischen und hat die Bedeutung einer guten Nachricht. Wenn die Griechen mal wieder in einer Schlacht verwickelt waren und gesiegt hatten, dann begab sich ein Läufer in die betreffende Stadt und überbrachte die Nachricht und dies war ein Evangelium, eine gute Nachricht oder frohe Botschaft..

 Die Bibel verwendet ebenfalls dieses Wort und belegt es mit einem konkreten Inhalt. Schon im AT schrieb Jeremia, Kapitel 30, 8: “Denn an jenem Tag wird es geschehen, spricht der Herr der Heerscharen, da zerbreche ich sein Joch von deinem Hals und zerreiße ich deine Stricke, und Fremde sollen ihn nicht mehr dienstbar machen; sondern sie werden dem Herrn, ihrem Gott, dienen und ihrem König David, den ich ihnen erwecke.” Jesaja sagte folgendes voraus, Kapitel 42, 6: "“Ich, der Herr, ich habe dich in Gerechtigkeit gerufen und ergreife dich bei der Hand. Und ich behüte dich und mache dich zum Bund des Volkes, zum Licht der Nationen, blinde Augen aufzutun, um Gefangene aus dem Kerker herauszuführen (und) aus dem Gefängnis, die in der Finsternis sitzen.” In Vers 21 fährt er fort: “Dem Herrn hat es gefallen um seiner Gerechtigkeit willen. Er macht das Gesetz groß und herrlich. Doch es ist (jetzt noch) ein beraubtes und ausgeplündertes Volk. Sie sind allesamt in Löchern gefesselt, und in Kerkern werden sie versteckt gehalten. Sie sind zur Beute geworden, und da ist kein Erretter, (zur) Plünderung und niemand sagt: Gib wieder her!” Gott deutet in vielen Schriftstellen des AT schon die gute Nachricht über das Kommen seines Sohnes Jesus an.

Anhand einiger zentraler Bibelstellen des NT soll der Frage nach dem Inhalt dieser frohen Botschaft – des Evangeliums -  nachgegangen werden.

Schon vor Jesu Geburt erschien dem Josef in einem Traum ein Engel und sagte, Matthäus 1, 20: “Während er dies aber überlegte, siehe, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sprach: Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen! Denn das in ihr Gezeugte ist von dem Heiligen Geist. Und sie wird einen Sohn gebären, und du sollst seinen Namen Jesus nennen; denn er wird sein Volk erretten von seinen Sünden.” Diese erste Ankündigung sagt noch nichts aus über die Verkündigung einer Nachricht, sie konzentriert sich auf die Erlösung, die Jesus bringen wird, sein Volk von dessen Sünden zu erretten. Dies war ein Grund für sein Erscheinen. Ein paar Kapitel weiter heißt es dann von ihm, Kapitel 4, 23: “Und er zog in ganz Galiläa umher, lehrte in ihren Synagogen und predigte das Evangelium des Reiches und heilte jede Krankheit und jedes Gebrechen unter dem Volk.” Nicht nur, dass er sein Volk von dessen Sünden erretten wollte, er verkündete auch eine gute Nachricht.

In dieser Schriftstelle erwähnte Jesus ein Reich und meinte damit sein Reich wenn er zurück auf die Erde kommt und selbst regieren wird. In vielen Gleichnissen beschrieb er dieses Reich und zeigte seinen Nachfolgern, dass es eines Tages die ganze Erde einnehmen würde, Matthäus 13, 33: “Ein anderes Gleichnis redete er zu ihnen: Das Reich der Himmel gleicht einem Sauerteig, den eine Frau nahm und unter drei Maß Mehl mengte, bis es ganz durchsäuert war.” Die Durchsäuerung des gesamtes Teiches zeigt, dass das Reich, von dem Jesus sprach, eines Tages die ganze Erde umfassen wird.

Um den Wert und die Kostbarkeit dieses Reiches aufzuzeigen, sagte Jesus in Vers 44: “Das Reich der Himmel gleicht einem im Acker verborgenen Schatz, den ein Mensch fand und verbarg; und vor Freude darüber geht er hin und verkauft alles, was er hat, und kaufte jenen Acker.” Diese von Christus verkündete gute Nachricht über ein kommendes Reich beinhaltete allerdings auch Warnungen, wie er in Vers 47 ausführte: “Wiederum gleicht das Reich der Himmel einem Netz, das ins Meer geworfen wurde und (Fische) von jeder Art zusammenbrachte, das sie dann, als es voll war, ans Ufer heraufzogen; und sie setzten sich nieder und lasen die guten in Gefäße zusammen, aber die faulen warfen sie hinaus. So wird es in der Vollendung des Zeitalters sein: die Engel werden hinausgehen und die Bösen aus der Mitte der Gerechten aussondern und sie in den Feuerofen werfen: da wird das Weinen und das Zähneknirschen sein.” Jesus warnte ausdrücklich davor, seine gute Nachricht abzulehnen und zeigte gleichzeitig die Konsequenzen einer solchen Einstellung auf. Er stellt sich selbst in den Gleichnissen als ein Herrscher vor, der nicht nur in einem kleinen Winkel dieser Erde herrschen wird, sondern über den ganzen Globus.

 Einen weiteren Aspekt dieser Nachricht begann Jesus im Kapitel 5, 1 zu erläutern: “Als er aber die Volksmenge sah, stieg er auf den Berg; und als er sich gesetzt hatte, traten seine

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