und der Satan ist; und er band ihn tausend Jahre und warf ihn in den Abgrund und schloß zu und versiegelte über ihn, damit er nicht mehr die Nationen verführe, bis die tausend Jahre vollendet sind...”

Als Fürst dieser Welt versucht er beständig die Gemeinde Jesu an ihrer Aufgabe, das Evangelium zu verbreiten, zu behindern, Johannes 14, 30: “Ich werde nicht mehr vieles mit euch reden, denn der Fürst der Welt kommt; und in mir hat er gar nichts; ...” Er möchte, dass das Wort Gottes erst gar nicht von den Mensch aufgenommen oder in Betracht gezogen wird, Lukas 8, 12: “Die aber an dem Weg sind die, welche hören; dann kommt der Teufel und nimmt das Wort von ihren Herzen weg, damit sie nicht glauben und errettet werden.” Hören sie doch auf Gottes Wort und formen eine Gemeinde, so wird Satan versuchen, Menschen zwischen ihnen zu plazieren, die die Wahrheit verdrehen werden oder auf eine andere Weise Einfluß nehmen, Matthäus 13, 38: “... der Acker aber ist die Welt, der gute Same aber sind die Söhne des Reiches, das Unkraut aber sind die Söhne des Bösen; der Feind aber, der es gesät hat, ist der Teufel; die Ernte aber ist die Vollendung des Zeitalters, die Schnitter aber sind Engel.”

In diesem Kampf gegen den Widersacher nimmt Jesus die Schlüsselposition ein. Kurz vor seiner Kreuzigung sagte er, Johannes 12, 31: “Jetzt ist das Gericht dieser Welt, jetzt wird der Fürst dieser Welt hinausgeworfen werden.” Jesus nimmt dem Satan das Recht der Anklage der Nachfolger Christi und er nimmt ihn seine Macht über den Tod, wie schon in Hebräer 2, 14 zitiert. Jesus ist gekommen, damit er die Machenschaften des Satans zerstört, 1. Johannnes 3, 8: “Wer die Sünde tut, ist aus dem Teufel, denn der Teufel sündigt von Anfang an. Hierzu ist der Sohn Gottes geoffenbart worden, damit er die Werke des Teufels vernichte.” Mit der Kreuzigung und Auferstehung Christi hat der Satan sein Recht verloren, Ankläger der Nachfolger Jesu zu sein aber damit ist die Machtfrage noch nicht entschieden aber wie aus der Schriftstellen in der Offenbarung schon ersichtlich wurde, wird die Zeit kommen, da Satan keinen Einfluß mehr auf Menschen nehmen kann. Bis dahin gilt, das Evangelium dieser Welt zu verkünden und die Gemeinde Jesu aus allen Nationen aufzubauen und durch Christus gestalten zu lassen., Apostelgeschichte 26, 17: “Ich werde dich herausnehmen aus dem Volk und den Nationen, zu denen ich dich sende, ihre Augen zu öffnen, daß sie sich bekehren von der Finsternis zum Licht und von der Macht des Satans zu Gott, damit sie Vergebung der Sünden empfangen und ein Erbe unter denen, die durch den Glauben an mich geheiligt sind.” Da diese Welt ohne Gott in Finsternis lebt, wird sie versuchen, das Licht zu verschlingen und es nicht strahlen zu lassen, also ist von außen mit Widerstand zu rechnen aber das ist noch nicht alles, Apostelgeschichte 20, 29: “Ich weiß, daß nach meinem Abschied grausamen Wölfe zu euch hereinkommen werden, die die Herde nicht verschonen. Und aus eurer eigenen Mitte werden Männer aufstehen, die verkehrte Dinge reden, um die Jünger abzuziehen hinter sich her.” Nebst äußeren Widerständen wird es auch viele Irrlehren geben, die der Gemeinde von innen Schaden zufügen wird.

Wie schon aus dem erwähnten Gleichnis in Matthäus 13 ersichtlich, wird das Böse (Unkraut) neben dem Guten (Weizen) ausreifen bevor es ganz vernichtet wird, oder anders ausgedrückt, wird die Gesetzlosigkeit in der Welt zunehmen, die Menschen werden immer weniger von Gott halten und die Verhältnisse auf der Erde werden schlimmer.

 Was wird die Gemeinde Jesu und die Menschen im allgemeinen zu erwarten haben? Paulus gibt uns einen Hinweis in 2. Thessalonicher 2, 3: “Daß niemand euch auf irgendeine Weise verführe! Denn (dieser Tag kommt nicht,) es sei denn, daß zuerst der Abfall gekommen und der Mensch der Gesetzlosigkeit geoffenbart worden ist, der Sohn des Verderbens; der sich widersetzt und sich überhebt über alles, was Gott heißt oder Gegenstand der Verehrung (ist), so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und sich ausweist, daß er Gott sei.” Satan wird versuchen, so viele Glieder des Leibes Christi dazu zu bewegen,, Gott nicht weiter zu dienen und in seine Welt der Finsternis zurückzukehren. Jegliches nur erdenkliches Mittel wird ihm recht sein bis hin zu Wundern, die er wirken läßt. Zusätzlich wird er sich einen Menschen aussuchen und diesen mit besonderen Fähigkeiten ausstatten, so dass der sich selbst noch als einen Gott ausgibt aber von der Gemeinde Jesu als Mensch der Gesetzlosigkeit erkannt wird und trotz seiner religiösen Reden und seines religiösen Gehabes und der Wunder, die er durch die Kraft Satans wirken mag, von der Gemeinde Jesu als falscher Gott erkannt wird. Gott wird sein Ziel ungeachtet dieser wütenden Vorgehensweise Satans erreichen. Er wird durch seinen Sohn seinen Widersacher entmachten lassen und er wird sein eigenes Reich des Lichtes aufrichten, Offenbarung 20, 10: “Und der Teufel, der sie verführte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geworfen, wo sowohl das Tier als auch der falsche Prophet sind; und sie werden Tag und Nacht gepeinigt werden von Ewigkeit zu Ewigkeit.” So wird der Widersacher Gottes und der Menschen dann keinen Einfluß mehr nehmen können.

 

 

Hausgemeindetreff

Hans-Erwin Schotten

   

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