Gartens dürft ihr nicht essen? Da sagte die Frau zur Schlange: Von den Früchten der Bäume des Gartens essen wir; aber von den Früchten des Baumes, der in der Mitte des Gartens (steht), hat Gott gesagt: Ihr sollt nicht davon essen und sollt sie nicht berühren, damit ihr nicht sterbt! Da sagte die Schlange zur Frau: Keineswegs werdet ihr sterben! Sondern Gott weiß, daß an dem Tag, da ihr davon eßt, eure Augen aufgetan werden und ihr sein werdet wie Gott, erkennend Gutes und Böses.!” Satan gelingt es, durch Verdrehung oder Ausstreuen von Halbwahrheiten Beachtung zu finden. Paulus hat dies richtig erkannt, als er in 2. Korinther 11, 14 schrieb: “Und kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt sie Gestalt eines Engels des Lichts an; ...” Auch hier ist die Methode Verblendung; sich Verstellung und den Eindruck erwecken, dass er auf Gottes Seite stünde und dann durch Einstreuen von Verdrehungen oder Fehlinterpretationen von Gottes Wort die Menschen auf einen falschen Weg zu bringen. Er ist ein Meister der Verstellung und Johannes warnt in Kapitel 8, Vers 44: “Ihr seid aus dem Vater, dem Teufel, und die Begierden eures Vaters wollt ihr tun. Jener war ein Menschenmörder von Anfang an und stand nicht in der Wahrheit, weil keine Wahrheit in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben.” Mit Teufel wird hier das griechischen Wort Diabolos wiedergeben. In seinen Lügen steckt immer ein Funke Wahrheit aber Satan verdreht diese und wendet sie ins Gegenteil. So auch bei der Versuchung Jesu, Matthäus 4, 5: “Darauf nimmt der Teufel ihn mit in die heilige Stadt und stellte ihn auf die Zinne des Tempels und spricht zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so wirf dich hinab! Denn es steht geschrieben: Er wird seinen Engeln über dir befehlen, und sie werden dich auf den Händen tragen, damit du nicht etwa deinen Fuß an einen Stein stößt. Jesus sprach zu ihm: Wiederum steht geschrieben: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen.” Schriftstellen einseitig oder inhaltlich entstellt vorgetragen, sind  Methoden, jemanden zu verführen, die Satan hervorragend beherrscht. Er ist ein Kenner von Gottes Wort und weiß damit umzugehen, wenn auch in beabsichtigter Verdrehung. Sein Ziel ist, Menschen von Gott zu entfremden und zur Übertretung von Gottes Geboten zu verführen, 1. Johannes 3, 8: “Wer die Sünde tut, ist aus dem Teufel, denn der Teufel sündigt von Anfang an. . .” Er will die Trennung des Menschen von Gott und den Menschen in die Gottlosigkeit drängen. Wenn der Mensch erst einmal gottlos ist, dann hat er sein Leben verloren. Dies genügt Satan aber noch nicht. Er will auch die physische Existenz vernichten, 1. Petrus 5,8: “Seid nüchtern, wacht! Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann.”

 Satan kann kein Leben schaffen, er besitzt keine Kreativität wie Gott, er kann nur zerstören und vernichten, Hebräer 2, 14: “Weil nun die Kinder Blutes und Fleisches teilhaftig sind, hat auch er in gleicher Weise daran Anteil gehabt, um durch den Tod den zunichte zu machen, der die Macht des Todes hat, das ist den Teufel.” Das ist sein Herrschaftsbereich, er herrscht über den Tod aber nicht über das Leben, er kann nur vernichten aber nicht neu schaffen. Hat er den Menschen erst einmal zur Übertretung der Gebote Gottes verführt, klagt er ihn vor Gott der Sünde an, Sacharja 3, 1: “Und er ließ mich den Hohenpriester Joschua sehen, der vor dem Engel des Herrn stand; und der Satan stand zu seiner Rechten, um ihn anzuklagen.” Weil der Mensch sündigt, klagt Satan ihn vor Gott an und beansprucht die Verfügungsgewalt über ihn, Offenbarung 12, 10: “Und ich hörte eine laute Stimme im Himmel sagen: Nun ist das Heil und die Kraft und das Reich unseres Gottes und die Macht seines Christus gekommen; denn (hinab)geworfen ist der Verkläger unserer Brüder, der sie Tag und Nacht vor unserem Gott verklagte.” Erst Halbwahrheiten verbreiten, dann zur Sünde verführen und zum Schluß anklagen. Diese Wesensmerkmale kennzeichnen Satan.

Gottes Widersacher ist aber kein Gott, der gleichberechtigt und gleich stark neben Gott stehen würde. Die Bibel lehrt keinen Dualismus zwei Götter, der eine gut und der andere böse. Als Satan Jesus versuchen wollte, heißt es in Lukas 4, 6: “Und der Teufel sprach zu ihm: Dir will ich alle diese Macht und ihre Herrlichkeit geben; denn mir ist sie übergeben, und wem immer ich will, gebe ich sie.” Satan ist zwar der Fürst dieser Welt aber er hat diese Machtstellung nicht aus eigenem Vermögen eingenommen. So kann er auch gegen Hiob vorgehen aber er kann es nur in soweit, wie es ihm erlaubt wird, seine Entscheidungsbefugnisse sind eingeschränkt. Da er der Herrscher dieser gegenwärtigen Welt ist, kann er in ihr Wirken und die Menschen verführen, Offenbarung 12, 9: “Und es wurde geworfen der große Drachen, die alte Schlange, der Teufel und Satan genannt wird, der den ganzen Erdkreis verführt, geworfen wurde er auf die Erde, und seine Engel wurden mit ihm geworfen.” Verführung und Versuchung wird er massiv einsetzen, um die Menschen von Gott zu entfernen, sie gottlos zu machen aber Gott hat seiner Gemeinde auch ein Versprechen gegeben, 1. Korinther 10, 13: “Keine Versuchung hat euch ergriffen als nur eine menschliche; Gott aber ist treu, der nicht zulassen wird, daß ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen wird, so daß ihr sie ertragen könnt.” Kommt die Versuchung von Satan, soll will er den Menschen dadurch zu Fall bringen, Offenbarung 3, 10: “Weil du das Wort vom Harren auf mich bewahrt hast, werde auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über den ganzen Erdkreis kommen wird, um die zu versuchen, die auf der Erde wohnen.” Satan hofft darauf, dass der Versuchte unter der Versuchung zusammenbricht und sich von Gott lossagt. Diese Sorge hatte auch Paulus, 1. Thessalonicher 3, 5: “Darum, da auch ich es nicht länger aushalten konnte, sandte ich (ihn), um euren Glauben zu erfahren, ob nicht etwa der Versucher euch versucht habe und unsere Arbeit vergeblich gewesen sei.” Dass Satan Christen in die falsche Richtung lenken will, ist im NT beständig bezeugt und die Warnungen vor seiner Verführungskunst ebenfalls aber es wird auch deutlich, dass er kein Gott ebenbürtiges Wesen ist. Seine Zeit ist irgendwann zu Ende, dann kann er nicht mehr versuchen, Offenbarung 20, 2: “Und er griff den Drachen, die alte Schlange, die der Teufel

   

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