will ich zurückkehren und wieder aufbauen die Hütte Davids, die verfallen ist, und ihre Trümmer will ich wieder bauen und sie wieder aufrichten; damit die übrigen der Menschen den Herrn suchen und alle Nationen, über die mein Name angerufen ist, spricht der Herr, der dies tut”, was von jeher bekannt ist. Deshalb urteile ich, man solle die, welchen sich von den Nationen zu Gott bekehren, nicht beunruhigen, sondern ihnen schreiben, daß sie sich enthalten von den Verunreinigungen der Götzen und von der Unzucht und vom Erstickten und vom Blut. Denn Mose hat von alten Zeiten her in jeder Stadt (solche), die ihn predigen, da er an jedem Sabbat in den Synagogen gelesen wird.” Die Pharisäer wollten die Nichtjuden nach ihrer Willkür und ihren Vorschriften kommandieren und kontrollieren, Jakobus dagegen legte die Verantwortung auf die Zuhörer. Er wußte, dass die Neubekehrten aus den Nationen an jedem Sabbat in die Synagoge gingen und dort das Gesetz vorgelesen bekamen und danach eigenständig entscheiden mußten, wie sie es in ihrem Leben anwenden und umsetzen. Jakobus wollte nicht kontrollieren, bei ihm sollten die Menschen selber Verantwortung übernehmen und sich für das Richtige entscheiden.

 

Oben wurde schon einmal auf den Galaterbrief des Apostel Paulus hingewiesen. Paulus hat es dort ebenfalls mit einer sektiererischen Gruppe zu tun. Seine Argumentation ist gegen dieses falsche Verständnis des Gesetzes gerichtet nicht gegen das Gesetz selbst. Damit hätte er sich selbst widersprochen wie aus dem Römerbrief, den Timotheusbriefen und anderen deutlich zu erkennen ist. Galater 2, 1: “Darauf, nach vierzehn Jahren, zog ich wieder nach Jerusalem hinauf mit Barnabas und nahm auch Titus mit. Ich zog aber einer Offenbarung zufolge hinauf und legte ihnen das Evangelium vor, das ich unter den Nationen predige, den Angesehenen aber besonders, damit ich nicht etwa vergeblich laufe oder gelaufen wäre. Aber nicht einmal Titus, der bei mir war, wurde, obwohl er ein Grieche ist, gezwungen, sich beschneiden zu lassen; und zwar wegen der heimlich eingedrungenen falschen Brüder, die sich eingeschlichen hatten, um unsere Freiheit, die wir in Christus haben, zu belauern, damit sie uns in Knechtschaft brächten.” Paulus redet nicht vom richtigen Verständnis des Gesetzes, Wer das denkt, hat sich noch nicht intensiv mit Paulus befasst. Er ist gegen die angetreten, die das Gesetz zur Kontrolle anderer mißbrauchen wollten. Kapitel 4, 16: “Bin ich also euer Feind geworden, weil ich euch die Wahrheit sage? Sie eifern um euch nicht gut, sondern sie wollen euch ausschließen, damit ihr um sie eifert.” Diese Gruppe wollte sich selbst Nachfolger verschaffen. Sie wollten Kontrolle ausüben. Vers 22: “Denn es steht geschrieben, daß Abraham zwei Söhne hatte, einen von der Magd und einen von der Freien; aber der von der Magd war nach dem Fleisch geboren, der von der Freien jedoch durch die Verheißung. Dies hat einen bildlichen Sinn; denn diese (Frauen) bedeuten zwei Bündnisse: eines vom Berg Sinai, das in die Sklaverei hinein gebiert, das ist Hagar. Denn Hagar ist der Berg Sinai in Arabien, entspricht aber dem jetzigen Jerusalem, denn es ist mit seinen Kindern in Sklaverei. Das Jerusalem droben aber ist frei, (und) das ist unsere Mutter. Denn es steht geschrieben: “Freue dich, du Unfruchtbare, die du nicht gebierst! Brich (in Jubel) aus  und rufe laut, die du keine Geburtswehen erleidest! Denn viele sind die Kinder der Einsamen, mehr als (die) derjenigen, die den Mann hat.” Ihr aber, Brüder, seid wie Isaak Kinder der Verheißung. Aber so wie damals der nach dem Fleisch Geborene, den nach dem Geist (Geborenen) verfolgte, so (ist es) auch jetzt. Aber was sagt die Schrift? “Stoße die Magd und ihren Sohn hinaus! Denn der Sohn der Magd soll nicht mit dem Sohn der Freien erben." Daher, Brüder, sind wir nicht Kinder einer Magd, sondern der Freien.  Für die Freiheit hat Christus uns freigemacht. Steht nun fest und laßt euch nicht wieder durch ein Joch der Sklaverei belasten!” Paulus vergleicht diese sektiererische Gruppe, die sich selbst Nachfolger verschaffen will, mit Ismael und nicht mit Isaak. So wie Ismael den Isaak verfolgt hat, so verfolgen diese Sektierer die Galater. Warum schreibt Paulus im Vers 1 von Kapitel 5 “wieder”? Die Galater waren Nichtjuden und standen unter dem Joch ihrer heidnischen Religion und Paulus wollte nicht, dass sie wieder unter ein Joch gerieten, diesmal jedoch unter eines von Sektierern aber so ist es in der Geschichte der Religion häufig. Es wird nur eine Kontrolle durch eine andere ersetzt wobei Gott dieses nicht will und so auch Paulus, der die von Gott Berufenen wieder in diese Freiheit führen und darin belassen möchte.

Der Prophet Micha schaut in die Zukunft und sieht es ebenfalls so, Micha 4, 1: “Und am Ende der Tage wird es geschehen, da wird der Berg des Hauses des Herrn feststehen als Haupt der Berge und erhaben wird er sein über die Hügel. Und Völker werden zu ihm strömen, und viele Nationen werden hingehen und sagen: Kommt, laßt uns hinaufziehen zum

   

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