Unbeschnittenheit eures Fleisches, hat er mit lebendig gemacht mit ihm, indem er uns alle Vergehungen vergeben hat. Er hat den Schuldschein gegen uns gelöscht, (den) in Satzungen (bestehenden), der gegen uns war, und ihn auch aus (unserer) Mitte fortgeschafft, indem er ihn ans Kreuz nagelte; er hat die Gewalten und die Mächte völlig entwaffnet und sie öffentlich zur Schau gestellt. In ihm hat er den Triumph über sie gehalten.” Jesus hat diese Mächte entwaffnet. Mit Gewalten und Mächte sind die Bewohner des dämonischen Universums gemeint, über das Satan herrscht. Jesus triumphierte über sie durch den Pfahl. Sind diese dämonischen Mächte wirklich schon ganz besiegt? Der Theologe Oscar Cullmann, der kurz nach dem Zeiten Weltkrieg schrieb, verglich, in seinem Buch “Christus und die Zeit”, den Pfahl (als Metapher für Jesus Tod) mit D-Day, dem Tag der Invasion der Allierten in der Normandie, der zu ihrem endgültigen Sieg führte. Auch damals dauerte die Hölle des Krieges noch an, und zwar noch elf Monate, bis zum VE-Day, dem Tag des Sieges der Allierten in Europa, den Cullmann mit der Wiederkunft Jesus gleichsetzt. Somit besteht für Jesu Nachfolger die Hoffnung, gegen die Mächte im Kampf bestehen zu können, Epheser 2, 4: “Gott, aber, der reich ist an Barmherzigkeit, hat um seiner vielen Liebe willen, womit er uns geliebt hat, auch uns, die wir in den Vergehungen tot waren, mit dem Christus lebendig gemacht – durch Gnade seid ihr errettet! Er hat uns mitauferweckt und mitsitzen lassen in der Himmelswelt in Christus Jesus, damit er in den kommenden Zeitaltern den überragenden Reichtum seiner Gnade in Güte an uns erwiese in Christus Jesus.” Jesus, der diese Mächte überwunden hat und über sie gesetzt wurde, ja sie entwaffnet hat, schaffte auch für seine Nachfolger die Voraussetzung, damit diese den Kampf gegen die Herrschaft gewinnen können aber sie haben noch zu kämpfen, Epheser 6, 12: “Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistigen (Mächte) der Bosheit in der Himmelswelt.” Christen kennen ihren Gegner, sie kennen seine Tricks und Hinterlistigkeiten und sie wissen, dass sie diesen Kampf aufnehmen müssen aber nicht alleine, Vers 10: “Schließlich: Werdet stark im Herrn und in der Macht seiner Stärke!” Mit der Hilfe von Jesus ist dieser Kampf für seine Nachfolger, die ihm gehorchen, zu gewinnen. Der Kampf dauert zur Zeit noch an und deshalb beten wir auch, wie in Matth. 6,10 vorgegeben, “Dein Reich  komme”. Und was geschieht am Ende? 1. Korinther 15, 23: “Jeder aber in seiner eigenen Ordnung: (der) Erstling, Christus; sodann die, welche Christus gehören bei seiner Ankunft; dann das Ende, wenn er das Reich dem Gott und Vater übergibt; wenn er alle Herrschaft und alle Gewalt und Macht weggetan hat.” Es kommt der Tag, da wird es diese Herrschaft, Gewalt und Mächte nicht mehr geben. Kein Mensch wird mehr von ihnen beeinflusst werden aber jetzt gilt es höchste Aufmerksamkeit zu bewahren, damit ein Nachfolger Christi im Licht bleibt und nicht zu der Finsternis zurückkehrt.

 

 

 

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