Herrschaften, Mächte und Gewalten -

der Mensch lebt nicht in einem neutralen Umfeld

von Hans-Erwin und Magdalena Schotten

 

Je weiter der westliche Mensch in die Moderne und gegenwärtig Postmoderne fortschreitet, um so diesseitsbezogener wird das Leben. Alles Außergewöhnliche wurde physisch oder psychologisch erklärt. Es gibt nichts mehr, dass außerhalb dieser physischen Welt existiert, die Transzendenz geht dabei verloren.

Die Bibel dagegen entwickelt ein ganz anderes Bild, dass der Wirklichkeit viel mehr entspricht als die diesseitsbezogenen Erklärungen. Sie beschreibt die Existenz einer Welt, die der Mensch mit seinem physischen Auge nicht wahrnehmen kann, die ihn aber tagtäglich in seinen Entscheidungen und in seinem ganzen Leben beeinflusst. Der Prophet Daniel gibt einen schmalen Blick auf diese Welt frei. Im zehnten Kapitel erscheint ihm ein Engel Gottes, der ihm eine Nachricht überbringen soll. Dieser Bote erwähnt, so scheint es, fast nebenbei  etwas Offenbarendes, Vers 12: “Und er sprach zu mir: Fürchte dich nicht, Daniel! Denn vom ersten Tag an, als du dein Herz darauf gerichtet hast, Verständnis zu erlangen und dich vor deinem Gott zu demütigen, sind deine Worte erhört worden. Und um deiner Worte willen bin ich gekommen. Aber der Fürst des Königreich Persiens stand mir 21 Tage entgegen. Und siehe, Michael, einer der ersten Fürsten, kam, um mir zu helfen, und ich wurde dort entbehrlich bei den Königen von Persien.” Ein paar Verse weiter sagt der Bote Gottes noch zu Daniel, Vers 20: “Da sprach er: Hast du erkannt, warum ich zu dir gekommen bin? Nun aber kehre ich zurück, um gegen den Fürsten von Persien zu kämpfen. Und wenn ich mit ihm fertig geworden bin, siehe, dann wird der Fürst von Griechenland kommen -...” Dieser Beschreibung nach haben Länder und ihre Machthaber Herrscher über sich, die das Schicksal der Nation mit beeinflussen.

Jesus ist in seiner Versuchung jemandem begegnet, der ihm ein umfassendes Angebot gemacht hat, Matthäus 4, Vers 8: “Wiederum nimmt der Teufel ihn mit auf einen sehr hohen Berg und zeigt ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit und sprach zu ihm: Dies alles will ich dir geben, wenn du niederfallen und mich anbeten willst. Da spricht Jesus zu ihm: Geh hinweg, Satan! Denn es steht geschrieben: “Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen.” Da nimmt jemand die Macht über die Erde und die dort bestehenden Reiche für sich in Anspruch, ganz so, als ob sie ihm persönlich gehören würden und er nach Belieben darüber verfügen könnte. Da Jesus sein Angebot abgelehnt hat, muß dieses Wesen nicht auf Gottes Seite stehen und wenn er als Satan angesprochen wird, dann meint die Bibel damit, dass es sich um einen Widersacher Gottes handelt. Beschrieben wird die Situation des Versuchs, sich Gott entgegenzustellen in Jesaja 14, 12: “Wie bist du vom Himmel gefallen, du Glanzstern, Sohn der Morgenröte! (Wie bist du) zu Boden geschmettert, Überwältiger der Nationen! Und du, du sagtest in deinem Herzen: “Zum Himmel will ich Hinaufsteigen, hoch über den Sternen Gottes meinen Thron aufrichten und mich niedersetzen auf den Versammlungsberg im äußersten Norden. Ich will hinaufsteigen auf Wolkenhöhen, dem Höchsten mich gleichmachen”. –Doch in den Scheol wirst du hinabgestürzt in die tiefste Grube.” Da hat dieses als Satan bezeichnete Wesen, den Versuch unternommen, Gott von seinem Thron zu stürzen aber die Bibel lehrt keinen Dualismus. Das Gute und das Böse stehen sich nicht gleichmächtig gegenüber und kämpfen um die Herrschaft auf der Erde und im ganzen Universum. Ganz eindeutig ist Gott viel mächtiger und in Kontrolle. Es gibt niemanden, der ihn von seinem Thron werfen könnte. Dieser Widersacher Gottes und seines Vorhabens scheint allerdings bei einer Anzahl Engel großen Erfolg gehabt zu haben, indem sie Gott verließen und ihm folgten, Offenbarung 12, 3: “Und es erschien ein anderes Zeichen im Himmel: und siehe, ein großer, feuerroter Drache, der sieben Köpfe und zehn Hörner und auf seinen Köpfen sieben Diademe hatte; und sein Schwanz zieht den dritten Teil der Sterne des Himmels fort; und er warf sie auf die Erde...” Petrus bestätigt, dass sich Engel zusammen mit dem Widersacher Gottes an dieser Rebellion beteiligt hatten, 2. Petrus 2, 4: “Denn wenn Gott Engel, die gesündigt hatten, nicht verschonte, sondern sie in finsteren Höhlen des Abgrundes gehalten und zur Aufbewahrung für das Gericht überliefert hat ...” Soweit läßt sich feststellen, dass sich Engel von Gott getrennt haben und gegen seinen Plan arbeiten. Die Frage ist, ob die Menschen auf der Erde diese Tätigkeit wahrnehmen und ob sie davon in ihrem täglichen Leben beeinflusst werden oder haben diese abgefallenen Engel, die an vielen Stellen der Bibel Dämonen genannt werden, kein Interesse an den Menschen und lassen sie ihr Leben nach ihren eigenen Vorstellungen leben?

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