Deswegen erkennt uns die Welt nicht, weil sie ihn nicht erkannt hat. Geliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes, und es ist noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen, daß wir, wenn es offenbar werden wird, ihm gleich sein werden, denn wir werden ihn sehen, wie er ist.” Johannes drückt es ähnlich aus wie der Autor des Hebäerbriefes. Es geht dem Vater darum, die Nachfolger Christi nach der Art Gottes zu gestalten und nach der Auferstehung unter seiner Leitung nach seiner Art leben zu lassen.

Was sagt der Apostel Paulus dazu? Wie drückt er es aus? Galater 4,1: “Ich sage aber: solange der Erbe unmündig ist, unterscheidet er sich in nichts von einem Sklaven, obwohl er Herr über alles ist; sondern er ist unter Vormündern und Verwaltern bis zu der vom Vater festgesetzten Frist. So waren auch wir, als wir Unmündige waren, unter die Elemente der Welt versklavt; als aber die Fülle der Zeit kam, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau, geboren unter Gesetz, damit er die loskaufte, (die) unter Gesetz (waren), damit wir die Sohnschaft empfingen. Weil ihr aber Söhne seid, sandte Gott den Geist seines Sohnes in unsere Herzen, der da ruft:Abba, Vater! Also bist du nicht mehr Sklave, sondern Sohn, wenn aber Sohn, so auch Erbe durch Gott” Paulus führt hier den Begriff der Sohnschaft ein, den man auch mit Adoption wiedergeben kann. Das Ziel dieser Sohnschaft ist die von Gott, dem Vater, von Anfang an geplante und durch seinen Sohn Jesus vermittelte Änderung der Rechtsstellung. Nicht mehr Knechte sind die Nachfolger Jesu, sondern Söhne Gottes. Ein von Gott adoptiertes Kind besitzt alle Rechte und Pflichten des Vaters und ist Teilhaber an dem göttlichen Erbe, Römer 8, 17: “Wenn aber Kinder, so auch Erben, Erben Gottes und Miterben Christi, ...” Die Aussagen der Bibel sind eindeutig. Das Ziel dieser umfassenden Bemühungen Gottes und Jesu Christi sind nicht, seinen Nachfolgern einen Platz auf einer Wolke mit einer Harfe zu sichern, so dass sie dort bis in alle Ewigkeit zupfen können, sondern sie so zu Formen und Gestalten, dass sie nach der Auferstehung ganz und gar nach Gottes Art sind und mit ihrem Bruder Jesus zusammen die Erde regieren können. Für die gegenwärtige Welt gilt aber wohl leider, was Paulus den Korinthern in Kapitel 2, 6 schrieb: “Wir reden aber Weisheit unter den Vollkommenen, jedoch nicht Weisheit dieses Zeitalters, auch nicht der Fürsten dieses Zeitalters, die zunichte werden, sondern wir reden Gottes Weisheit in einem Geheimnis, die verborgene, die Gott vorherbestimmt hat, vor den Zeitaltern, zu unserer Herrlichkeit. Keiner von den Fürsten dieses Zeitalters hat sie erkannt – denn wenn sie (sie) erkannt hätten, so würden sie wohl den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt haben -, sondern wie geschrieben steht. “Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.” Uns aber hat Gott es geoffenbart durch den Geist, denn der Geist erforscht alles, auch die Tiefen Gottes.”

 

 

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Hans-Erwin Schotten

   

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