AIDS - und Gott hat doch recht

von Hans-Erwin Schotten

 

Seit zwanzig Jahren grassiert eine Pandemie in der die Welt. Die Immunschwächekrankheit AIDS hat schon mindestens 25 Millionen Menschenleben gefordert und es ist kein Ende absehbar. In Botswana alleine sollen vierzig Prozent der Bevölkerung an AIDS leiden und in ganz Afrika sind es 30 Millionen Kranke. Die Industrieländer nehmen diese Zahlen hin aber dieser Teil Afrikas ist wirtschaftlich gesehen nicht von Bedeutung. Diese gesamte große Region produziert für den Welthandel weniger als die Schweiz. Jetzt hat diese todbringende Krankheit den eurasischen Kontinent erreicht. Für Rußland, China und Indien liegen schon erschreckende Zahlen vor und die konservativsten Prognosen sind schon erschütternd. Leider haben sich in der Vergangenheit die konservativen Voraussagen der Entwicklung häufig als falsch erwiesen, die aktuellen Zahlen lagen weit darüber. Nach gegenwärtigen Schätzungen der Pekinger Regierung soll es in China eine Million HIV-Positive geben. Bis zum Ende des Jahrzehnts sollen es nach UN-Schätzungen zehn Millionen sein. Pessimistische Schätzungen gehen von viel höheren Zahlen aus und die waren in der Vergangenheit oft noch zu niedrig angesetzt. Da diese Region für die Weltwirtschaft von Bedeutung ist, wird es auch große ökonomischen Konsequenzen geben.

Was hat dies mit Gott und seinem Wort zu tun? AIDS ist keine Krankheit, die einfach so vom Himmel gefallen ist, sie hat etwas mit Blut und mit Sexualpraktiken zu tun. Gott hat in seiner großen Liebe an sein Geschöpf  Mensch Anweisungen gegeben, wie solche entsetzlichen Krankheiten vermieden werden können. Aber was er schon seinem Volk Israel gesagt hat, trifft auch heute auf  die ganze Menschheit zu, Jesaja 1, 3: “Ein Rind kennt seinen Besitzer und ein Esel die Krippe seines Herrn. Israel (aber) hat keine Erkenntnis, mein Volk hat keine Einsicht.” Erkenntnis bedeutet ein Innewerden, ein Wahrnehmen, ein Bemerken, eine ganzheitliche Beteiligung mit einer praktischen Umsetzung, ein dem Erkennen angemessenes Handeln. Einsicht ist ein tieferes Verstehen und führt somit zu einer Beherrschung einer Situation. Beides fehlte dem Volk Israel. Zur Zeit Paulus war dies nicht anders. Er schreibt im 2. Timotheusbrief, Kapitel 3, 7: “... immer lernen und niemals zur Erkenntnis der Wahrheit kommen können, -...” Das von Paulus verwandte griechische Wort hat die Bedeutung  von einem Wissen, das sehr kraftvoll  das geistliche Leben beeinflusst und die ganze Person einnimmt. Es ist eine umfassende geistliche Erkenntnis, die von Gott durchdrungen ist und in Übereinstimmung mit ihm steht. Wo diese Erkenntnis fehlt, kann es zu dramatischen Folgen kommen.

Wie also steht AIDS in Zusammenhang mit Gottes Wort? Zuerst einmal hat Gott in 3. Mose 11 aufgezählt, was der Mensch essen soll und was nicht. Dies bietet schon einen generellen gesundheitlichen Schutz. Darüberhinaus ist der Genuß von Blut verboten, 3. Mose 3, 17: “Eine ewige Ordnung bei euren Generationen in allen euren Wohnsitzen. Keinerlei Fett und keinerlei Blut dürft ihr essen!” Im Neuen Testament wurde auf der Konferenz in Jerusalem folgendes beschlossen, Apostelgeschichte 15, 19: “Deshalb urteile ich, man solle die, welche sich von den Nationen zu Gott bekehren, nicht beunruhigen, sondern ihnen schreiben, daß sie sich enthalten von den Verunreinigungen der Götzen und von der Unzucht und vom Erstickten und vom Blut.”  Hätten die Afrikaner sich an diese Regeln gehalten, hätten sie schon einen guten gesundheitlichen Schutz gehabt. Wären sie nicht mit dem Blut infizierter Affen in Berührung gekommen, hätten sie schon einen Bereich der Ansteckung ausgeschlossen. Gott macht aber noch auf einen weiteren wichtigen Punkt aufmerksam, das ist die sexuelle Verhaltensweise. In 5. Mose 27, 20 heißt es: “Verflucht sei, wer bei der Frau seines Vaters liegt, denn er hat die Decke seines Vaters aufgedeckt! Und das ganze Volk sage: Amen! Verflucht sei, wer bei irgendeinem Tier liegt! Und das ganze Volk sage: Amen! Verflucht sei, wer bei seiner Schwester liegt, der Tochter seines Vaters oder der Tochter seiner Mutter! Und das ganze Volke sage: Amen! Verflucht sei, wer bei seiner Schwiegermutter liegt! Und das ganze Volk sage: Amen!” Es gibt noch viele weitere Stellen, die auf das sexuelle Verhalten von Menschen eingehen. So 3. Mose 20, 13: “Und wenn ein Mann bei einem Mann liegt, wie man bei einer Frau liegt, (dann) haben beide einen Greuel verübt...” Die Regeln, die das Alte Testament aufstellt werden auch im Neuen Testament übernommen, so bei Paulus in 1. Timotheus1, 8. “Wir wissen aber, daß das Gesetz gut ist, wenn jemand es gesetzmäßig gebraucht, indem er dies weiß, daß für einen Gerechten das Gesetz nicht bestimmt ist, sondern für Gesetzlose und Widerspenstige, für Gottlose und Sünder, für Heillose und Unheilige, Vatermörder und Muttermörder, Mörder, Unzüchtige,

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