mehr Jahren. Im Gegenteil, damals wußten die Menschen noch, dass sie sich einen Götzen machten oder dienten, heute wissen die aufgeklärten Menschen nicht einmal das mehr. Alles, was gedacht und getan wird außerhalb von Gottes Gesetz, das Christus den Israeliten am Berg Sinai offenbarte, ist Götzendienst.

Die richtige Einstellung hat Jesus uns selbst vorgelebt, Matthäus 4, 1: “Dann wurde Jesus von dem Geist in die Wüste hinaufgeführt, um von dem Teufel versucht zu werden; und als er viezig Tage gefastet hatte, hungerte ihn schließlich. Und der Versucher trat zu ihm hin und sprach: Wenn du Gottes Sohn bist, so sprich, daß diese Steine Brot werden! Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben: “Nicht von Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jedem Wort, das durch den Mund Gottes ausgeht.” Darauf nimmt der Teufel ihn mit in die heilige Stadt und stellte ihn auf die Zinne des Tempels und sprach zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so wirf dich hinab! Denn es steht geschrieben: “Er wird seinen Engeln über dir befehlen, und sie werden dich auf den Händen tragen, damit du nicht etwa deinen Fuß an einen Stein stößt.” Jesus sprach zu ihm: Wiederum steht geschrieben: “Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen.” Wiederum nimmt der Teufel ihn mit auf einen sehr hohen Berg und zeigt ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit und sprach zu ihm: “Dies alles will ich dir geben, wenn du niederfallen und mich anbeten willst. Da sprach Jesus zu ihm: Geh hinweg, Satan! Denn es steht geschrieben: "“Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen." Jesus zeigt deutlich, was er unter Götzendienst versteht. Es ist jegliches Abweichen von Gottes Willen und eigenmächtiges Handeln. Immer wieder sagte er, dass er von sich aus nichts tun kann außer der Vater zeigte oder sagte es ihm. Alle Entscheidungen seines Lebens traf er nicht von sich heraus und aufgrund seiner eigenen Überlegungen, sondern immer im Einklang mit seinem Vater und hat damit seinen Nachfolgern ein Beispiel gesetzt, wie man ein Leben ohne Götzendienst und im Einklang mit Gott führt. Matthäus 22, 37: “Er aber sprach zu ihm: “Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand.” Das schließt alle Gedanken mit ein und jeglicher Gedanke, der mit Gottes Denkweise nicht im Einklang steht ist daher Götzendienst.

Johannes 2, 15: “Liebt nicht die Welt noch was in der Welt ist! Wenn jemand die Welt liebt, ist die Liebe des Vaters nicht in ihm; denn alles, was in der Welt ist, die Begierde des Fleisches und die Begierde der Augen und der Hochmut des Lebens, ist nicht vom Vater, sondern ist von der Welt.” Diese Verse sind eine Wiederholung von Matthäus 4, 1ff. Auf den Nachfolgern Christi liegt die gleiche Forderung. So wie Christus keinen Götzendienst betrieb, so dürfen es auch seine Nachfolger nicht. Es gibt da keine unterschiedlichen Bedingungen. Christen sind diejenigen die Christus nachfolgen und so leben wie er lebt.

Paulus schreibt weiter an die Korinther, 1. Korinther 10, 14: “Darum, meine Geliebten, flieht den Götzendienst! Ich rede als zu Verständigen. Beurteilt ihr, was ich sage! Der Kelch der Segnung, den wir segnen, ist er nicht (die) Gemeinschaft des Blutes des Christus? Das Brot, das wir brechen, ist es nicht (die) Gemeinschaft des Leibes des Christus? Denn ein Brot, ein Leib sind wir, die vielen, denn wir nehmen teil an dem einen Brot.  Seht auf das Israel nach dem Fleisch! Sind nicht die, welche die Schlachtopfer essen, in Gemeinschaft mit dem Altar?

Was sage ich nun? Daß das einem Götzen geopferte etwas sei? Oder daß ein Götzenbild etwas sei? (Nein), sondern daß das,was sie opfern, sie den Dämonen opfern und nicht Gott. Ich will aber nicht, daß ihr Gemeinschaft habt mit den Dämonen.” Das Passah ist die große Rückrufaktion Gottes. Niemand, der von Gott so angesprochen wird, darf in Zukunft noch Götzendienst betreiben, weil die Person ansonsten Dämonen dient und die Nachfolger Christi können nun einmal nicht zwei Herren dienen. Halbherzigkeit wird von Gott nicht akzeptiert. Es gilt ganz auf seiner Seite zu stehen oder außen vor zu bleiben. Wer den Kelch trinkt und das Brot ißt, signalisiert Gott, dass er ganz auf seiner Seite steht und alles andere keine Bedeutung mehr hat.

 

 

Hausgemeindetreff

Hans-Erwin Schotten

   

   Home   Artikel   Broschüren   Predigt mp3s   Lieder mp3s   Bildergalerie   Kontakt   HGT-Gruppe   Neue Website

  

Das Material auf dieser Website darf, mit Hinweis auf den Hausgemeindetreff,

bzw. die Autoren und diese Website, kopiert und kostenlos weitergereicht werden.

 

Über die Arbeit des Hausgemeindetreffs

 

Copyright: Hausgemeindetreff - Evangeliumsdienst, Hans-Erwin & Magdalena Schotten

E-Mail: hausgemeindetreff@t-online.de - http://www.hausgemeindetreff.de