Passah – Gottes große Rückrufaktion

                    Gedanken zu diesem Fest in Verbindung mit dem ersten Gebot.

                                                    von Hans-Erwin Schotten

 

Die Geschichte des Passah beginnt zwar nicht in Ägypten aber für unsere Zwecke ist es ein guter Anknüpfungspunkt. Israel war nach Ägypten gegangen, weil es eine große Hungersnot gab und dort noch genügend Nahrungsmittel vorhanden waren, zumal Joseph, ein Sohn von Jakob, dort die Aufsicht über die Verteilung von Lebensmitteln hatte. Nachdem die Zeit der Dürre vorüber war, blieben die Israeliten in Ägypten und nahmen die Lebensgewohnheiten der einheimischen Bevölkerung an. Sie vergaßen mehr und mehr ihren eigenen Gott und seinen Lebensstil. Weil sie ihren Gott vergaßen, ließ dieser sie in ein sklavenähnliches Abhängigkeitsverhältnis zu den Ägyptern geraten. Sie wurden von ihnen als Arbeiter zum Bau von Städten herangezogen und ihre Herren drehten immer mehr an der Daumenschraube und machten ihnen das Leben zunehmend schwerer. Gott hörte ihr Stöhnen und Jammern und holte sie durch viele Wunder aus der Knechtschaft.

Die Plagen, die über Ägypten kamen, waren allesamt gegen ihre Götter gerichtet und Gott verschonte sein Volk. Starb alle Erstgeburt in Ägypten, so ging Gott an seinem Volk vorüber, nachdem er sie aufgefordert hatte, Lämmer zu schlachten, das Blut an den Türrahmen zu streichen und das Fleisch in Hast zu essen, weil er sie in derselben Nacht aus Ägypten herausbrachte. Einige Zeit später sprach er zu ihnen, 2. Mose 20, 1: “Und Gott redete alle diese Worte und sprach: Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus dem Land Ägypten, aus dem Sklavenhaus herausgeführt habe.” Gott stellt sich erst einmal vor und alle sollen es wissen. Die Israeliten sind von jemanden aus Ägypten herausgeholt worden. Vers 3:. “Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.” Damit wird das große Problem Israels und späterhin des Christentums klar und deutlich angesprochen. Wer von Gott aus Babylon, Ägypten oder einer anderen Philosophie, Ideologie oder von irgendwelchen Göttern befreit wurde, hat es ab dem Zeitpunkt mit nur noch einen Gott zu tun und kann sich nebenbei nicht noch jede Menge anderer Götter egal in welcher Verkleidung auch immer halten. Dieser Gott verlangt Vertrauen und Gehorsam.

Schauen wir noch ein wenig auf Israel. Noch immer an dem Ort, wo Gott zu ihnen diese Worte sprach, ging Mose auf den Berg, um weitere Instruktionen von ihm zu bekommen und schon meinten die Israeliten, ihre Geduld würde überstrapaziert, Kapitel 32, 1: “Als nun das Volk sah, daß Mose säumte, vom Berg herabzukommen, versammelte sich das Volk zu Aaron, und sie sagten zu ihm: Auf! Mache uns Götter, die vor uns herziehen! Denn dieser Mose, der Mann, der uns aus dem Land Ägypten heraufgeführt hat, - wir wissen nicht, was ihm geschehen ist. Und Aaron sagte zu ihnen: Reißt die goldenen Ringe ab, die an den Ohren eurer Frauen, eurer Söhne und eurer Töchter sind und bringt sie zu mir!So riß sich denn das ganze Volk die goldenen Ringe ab, die an ihren Ohren (hingen), und sie brachten sie zu Aaron. Der nahm (alles) aus ihrer Hand, formte es mit einem Meißel und machte ein gegossenes Kalb daraus. Und sie sagten: Das sind deine Götter, Israel, die dich aus dem Land Ägypten heraufgeführt haben.” Kaum war der Hall der Worte Gottes verklungen, dass sie sich keine anderen Götter machen sollten und schon waren sie dabei. Die Worte Gottes gingen in das eine Ohr rein und in sekundenschnelle wieder aus dem anderen raus. Sie machten so weiter, wie sie es gewohnt waren. Wie schwer ist es, alte Gewohnheiten bewußt und für immer abzulegen und auf neuen Wegen zu gehen? Da kommt oftmals nur ein kleines Hindernis und schon wird das Neue aufgegeben und es geht nach alter Gewohnheit weiter.

Josua, der Nachfolger Mose, war sich darüber im klaren, dass das Volk sich immer wieder anderen Göttern zuwenden würde und die Propheten berichten sehr ausführlich darüber. Josua schreibt im Kapitel 24, Vers 2: “Und Josua sprach zu dem ganzen Volk: So spricht der Herr, der Gott Israels: Jenseits des Stroms haben eure Väter vorzeiten gewohnt (und zwar) Terach, der Vater Abrahams und der Vater Nahors, und sie dienten andern Göttern.”  Gott erinnert sie daran, dass ihre Vorfahren noch fremden Göttern gedient haben. Vers 14. “So fürchtet nun den Herrn und dient ihm in Aufrichtigkeit und Treue! Und tut die Götter weg, denen eure Väter jenseits des Stroms und in Ägypten gedient haben, und dient dem Herrn! Ist es aber übel in euren Augen, dem Herrn zu dienen, dann erwählt euch heute, wen ihr dienen wollt: entweder den Göttern, denen eure Väter gedient haben, als sie (noch) jenseits des Stroms waren, oder den Göttern der Amoriter, in deren Land ihr wohnt! Ich aber und mein Haus, wir wollen dem Herrn dienen.” Liebendgerne wollten sie Gott dienen, doch Josua wußte, dass dies nicht die Intention ihres Herzen war. Es war ein oberflächlicher

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