die Leiter tun. Glaube nur was die Leiter glauben und sonst nichts. Denke nur das, was die Leiter denken. Ein Pharisäer scherte aus dieser geistigen Verengung aus, Verse 50 – 51: “Nikodemus, der früher zu ihm gekommen war (und) einer von ihnen war, spricht zu ihnen: Richtet denn unser Gesetz den Menschen, ehe es vorher von ihm selbst gehört und erkannt hat, was er tut?” Er bekam eine sarkastische Antwort, Vers 52: “Sie antworteten und sprachen zu ihm: Bist du etwa auch aus Galiläa?” Es gibt religiöse Leiter, die mit solchen Methoden Fakten und Logik niederschmettern.

Religion sollte unser Leben bereichern. Sie sollte uns befreien, nach der Wahrheit zu suchen. Die Wahrheit wird uns frei machen (Johannes 8, 32). Eine Religion sollte uns Frieden in unserem Geiste geben und ein fröhliches Herz (Sprüche 17, 22). Sie sollte uns die Möglichkeit geben zu gedeihen. Natürlich sollten wir unser Vertrauen nicht in Reichtümer  und Geld setzen  (1. Timotheus 6, 10).

Jesus sagte, dass ein Dieb um zu stehlen, zu morden und zu zerstören kommt, Jesus selbst aber kam, Johannes 10, 10: “Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und (es in) Überfluß haben.” Überfluß ist hier der Gegensatz zu Stehlen und Töten. Das Leben, das Jesus uns bringt , verarmt uns nicht. Somit sollten wir vorsichtig sein, wenn eine Religion unser Leben verarmt.

 

3. Eine Religion ist neurotisch, wenn sie an unsere Angst und Feigheit appelliert und nicht an unsere Liebe und unseren Mut.

Sind sie schon einmal ermutigt worden, gute und große Dinge zu tun und kam diese Ermutigung aus ihrer Gemeinde und deren Leiter? Wenn eine Religion an ihre Liebe appelliert, dann möchte sie, dass sie etwas Gutes tun, den Schwachen beistehen, den Hungrigen etwas zu essen geben, den Nachbarn helfen (Lukas 10, 29 – 37; Markus 12, 28 – 31). Der Apostel Jakobus sagte in Jakobus 1, 27: “Ein reiner und unbefleckter Gottesdienst vor Gott und dem Vater ist dieser: Waisen und Witwen in ihrer Bedrängnis zu besuchen, sich selbst von der Welt unbefleckt zu erhalten.” Es ist schon eine Kunst, in der Welt zu leben aber nicht von ihr befleckt zu werden! Wir dürfen uns nicht davor fürchten, Gottes Liebe anderen gegenüber, die nach seinem Bildnis geschaffen sind, zu zeigen.

Wenn Jesus wieder kommt in seiner Herrlichkeit wird er einige loben und andere tadeln. “Ich war hungrig, ich war durstig, ich war fremd und nackend, ich war krank und im Gefängnis.” In beiden Fällen – diejenigen, die ihm geholfen haben und diejenigen, die dies nicht taten – haben sie nicht gewußt, dass es Jesus war. Welche christliche Person würde Jesus Essen und Trinken verweigern? Wer würde einen Fremden abweisen, wenn wir wüßten, es wäre Jesus? Würden wir Jesus Kleidung verweigern? Wenn Jesus im Gefängnis wäre und wir dies wüßten, dann würden wir ihn besuchen. Sie haben es nicht gewußt, dass es Jesus war und haben ihm Gutes getan. Andere taten dagegen nichts (Matthäus 25, 34 – 46).

Viele  religiöse Leiter halten ihre Gemeindemitglieder durch Angsttaktiken in der Herde. Einige religiöse Organisationen werden groß durch diese Methode.

Warum wird das Angstmotiv angewandt? Weil Menschen durch Angst motiviert werden. Man läuft schneller aus Angst als aus Liebe. Manche laufen schnell aus Angst, weil eine geliebte Person verletzt werden könnte aber es ist immer noch Angst. Ich habe von einigen gehört, dass ihnen schreckliche Dinge geschehen würden falls sie sich nicht ihrer religiösen Überzeugung beugen würden.

Eine Religion sollte an unseren Mut appellieren. Paulus schrieb an Timotheus in 2. Timotheus 2, 3 – 15 und erwähnte folgende Ausdrücke: guter Streiter Christi Jesu, am Wettkampf teilnehmen und den Siegeskranz erhalten, der Ackerbauer, der sich müht, ein bewährter Arbeiter. Paulus wies auf sich selbst hin als jemand, der für das Wort Gottes leiden würde, Vers 10: “Deswegen erdulde ich alles um der Auserwählten willen, damit auch sie die Rettung, die in Christus Jesus ist, mit ewiger Herrlichkeit erlangen.”

Hier noch einige Wörter, die sich an unsere Liebe und unseren Mut wenden, Philipper 4, 8: “Übrigens, Brüder, alles, was wahr, alles, was ehrbar, alles, was gerecht, alles, was rein, alles, was liebenswert, alles, was wohllautend ist, wenn es irgendeine Tugend und wenn es irgendein Lob (gibt), das erwägt.” Paulus sagt nicht, dass diese Dinge nur in der eigenen

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