zu verlieren. Sie sind für uns gemacht, damit wir Gott nicht aus den Augen verlieren und ihn mit irgendjemand oder irgendetwas verwechseln oder ihn sogar austauschen.

Hesekiel 20, 18: “Und ich sprach zu ihren Söhnen in der Wüste: Lebt nicht in den Ordnungen eurer Väter, und ihre Rechtsbestimmungen bewahrt nicht, und mit ihren Götzen macht euch nicht unrein! Ich bin der Herr, euer Gott: Lebt in meinen Ordnungen, und bewahrt meine Rechtsbestimmungen und tut sie! Und heiligt meine Sabbate, damit sie zum (Bundes) Zeichen sein zwischen mir und euch, damit ihr erkennt, daß ich der Herr, euer Gott bin.” Gott macht sein Volk darauf aufmerksam, dass es für ihn einen Unterschied zwischen mein (Gottes) und euer (Götzen) gibt. Er pocht darauf, dass es seine Dinge sind, die eingehalten werden sollen. Vers 23: “(Doch) auch erhob ich ihnen meine Hand in der Wüste (zum Schwur), daß ich sie unter die Nationen versprengen und sie in die Länder zerstreuen würde, weil sie meine Rechtsbestimmungen nicht taten und meine Ordnungen verwarfen und meine Sabbate entweihten und ihre Augen hinter den Götzen ihrer Väter her waren. Und auch ich gab ihnen Ordnungen, die nicht gut waren, und Rechtsbestimmungen, durch die sie nicht leben konnten. Und ich machte sie durch ihre Gaben unrein, indem sie alle Erstgeburt des Mutterleibes durch (das Feuer) gehen ließen, damit ich ihnen Entsetzen einflößte, damit sie erkannten, daß ich der Herr bin.” Die Ordnungen, die nicht gut waren, waren die, die sich das Volk selbst aussuchte – in diesem Fall den Erstgeborenen als Feueropfer einem Götzen darzubringen. Für sie keine verwerfliche und abscheuliche Handlung. Das gehörte zu ihrer Religon dazu. Sie waren daran gewohnt und nahmen es hin. Und wir Deutschen? Selbstverständlich würden wir so etwas nie praktizieren aber wieviele Abtreibungen haben wir pro Jahr in unserem Land. Eine Handlung, über die viele sich nicht aufregen. Sie gehört zu unserem Denken, zu unserem Lebensweg wie damals das Feueropfer des Erstgeborenen. Würden wir die Abtreibung respektieren und akzeptieren, wenn wir dem Gott der Bibel vom ganzen Herzen dienen würden? Wir würden wohl kaum auf die Idee kommen, eine solche Handlung als Teil unserer Gesellschaft zuzulassen. Als Volk kennen und kannten wir Gott nicht oder wir hätten uns in unserer so dramatischen Geschichte an kritischen Punkten anders entschieden.

Vers 27: “ Darum, Menschensohn, rede zum Haus Israel und sage zu ihnen: So spricht der Herr, HERR: (Auch) noch dadurch haben eure Väter mich gelästert, daß sie Untreue gegen mich begingen: Als ich sie in das Land gebracht, das ihnen zu geben ich meine Hand (zum Schwur) erhoben hatte, ersahen sie (sich) jeden hohen Hügel und jeden dichtbelaubten Baum und opferten dort ihre Schlachtopfer und gaben dort ihre widerwärtigen Opfergaben und brachten dort ihren wohlgefälligen Geruch dar und spendeten ihre Trankopfer. Und ich sprach zu ihnen: Was ist das für eine Höhe, wohin ihr geht? So wurde ihr Name Bama genannt, bis auf diesen Tag. Darum  sage zum Haus Israel: So spricht der Herr, HERR: Wollt ihr euch auf die Weise eurer Väter unrein machen und ihren Scheusalen nachhuren? Ja, indem ihr eure Gaben darbringt und eure Söhne durchs Feuer gehen laßt, macht ihr euch unrein bis heute an all euren Götzen! Da sollte ich mich von euch befragen lassen, Haus Israel? So wahr ich lebe, so spricht der Herr, HERR, wenn ich mich von euch befragen lasse.” Würde es uns als Volk nicht genauso ergehen? Wozu sollte Gott auf uns hören, wenn wir doch unseren eigenen Weg gehen wollen und auf seine Weisungen keinen Wert legen?

Vers 39: “Ihr aber, Haus Israel, so spricht der Herr, HERR. Geht (doch) hin, dient ein jeder seinen Götzen! Aber nachher – solltet ihr wirklich nicht auf mich hören? – dann werdet ihr meinen heiligen Namen nicht mehr entweihen mit euren Gaben und mit euren Götzen.” Kapitel 22, 26: “meine Priester tun meinem Gesetz Gewalt an und entweihen meine heiligen Dinge, zwischen heilig und nicht heilig unterscheiden sie nicht, und (den Unterschied) zwischen unrein und rein lassen sie nicht erkennen und vor meinen Sabbaten verhüllen sie ihren Augen."

Uns wurde eine Mischung aus vielen heidnischen Bräuchen mit wenig biblischer Wahrheit gelehrt und dies Wenige werfen wir jetzt immer mehr über Bord. Über die sich anbahnenden Konsequenzen sollten wir uns nicht wundern. Die Zukunft sieht nicht rosig für uns aus außer das Unmögliche geschieht – wir suchen tatsächlich den lebendigen Gott und gehorchen ihm.

 

 

Hausgemeindetreff

Hans-Erwin Schotten

   

   Home   Artikel   Broschüren   Predigt mp3s   Lieder mp3s   Bildergalerie   Kontakt   HGT-Gruppe   Neue Website

  

Das Material auf dieser Website darf, mit Hinweis auf den Hausgemeindetreff,

bzw. die Autoren und diese Website, kopiert und kostenlos weitergereicht werden.

 

Über die Arbeit des Hausgemeindetreffs

 

Copyright: Hausgemeindetreff - Evangeliumsdienst, Hans-Erwin & Magdalena Schotten

E-Mail: hausgemeindetreff@t-online.de - http://www.hausgemeindetreff.de