Haben wir Gott auf unserer Seite?

                                                     von Hans-Erwin Schotten

 

In unserem Land schreitet die Entchristlichung mit schnellen Schritten voran. Wenn die Entwicklung so fortschreiten würde, könnten wir in der Zukunft vom Christentum nur noch als etwas Vergangenes sprechen.

Nehmen wir einmal an, wir wären eine christliche Nation gewesen und Gott würde jetzt, da wir unsere Lebensgrundlage verlieren, durch einen Propheten zu uns sprechen, hätte er nicht ähnliches zu sagen wie der Prophet Hesekiel 20, 1: “Und es geschah im siebten Jahr, im fünften Monat, da kamen Männer von den Ältesten Israels, um den Herrn zu befragen; und sie setzten sich vor mir nieder. Und das Wort des Herrn geschah zu mir so: Menschensohn, rede zu den Ältesten Israels, und sage zu ihnen: So spricht der Herr, HERR: Um mich zu befragen, seid ihr gekommen? So wahr ich lebe, wenn ich mich von euch befragen lasse! Spricht der Herr, HERR. Willst du die (nicht vielmehr) richten? Willst du richten, Menschensohn? Die Greuel ihrer Väter laß sie erkennen und sage zu ihnen: So spricht der Herr, HERR: An dem Tag, als ich Israel erwählte, da erhob ich meine Hand der Nachkommenschaft des Hauses Jakob (zum Schwur) und gab mich ihnen im Land Ägypten kund und erhob meine Hand ihnen (zum Schwur) und sprach: Ich bin der Herr, euer Gott! An jenem Tag erhob ich für sie meine Hand (zum Schwur), daß ich sie aus dem Land Ägypten herausführen würde in ein Land, das ich für sie ausgekundschaftet hatte, das von Milch und Honig überfließt; die Zierde ist es unter allen Ländern. Und ich sprach zu ihnen: Werft die Scheusale weg, an denen eure Augen hängen, und macht euch nicht mit den Götzen Ägyptens unrein! Ich bin der Herr, euer Gott.” Der Mensch begeht viele abscheuliche Verbrechen, für die er sich vor Gott verantworten muß. Hier klagt Gott sein Volk an, Götzendienst begangen zu haben. Eine außerordentlich schwere Sünde in seinen Augen. Für uns scheinbar ein geringfügiges Vergehen, wenn wir unsere Taten besehen, die im Krieg zu millionenfachen Tod führen.

Vers 8: “Aber sie waren widerspenstig gegen mich und wollten nicht auf mich hören; keiner warf die Scheusale weg, an denen seine Augen hingen, und die Götzen Ägyptens verließen sie nicht...” Dieser Vers ist eine Anspielung auf 2. Mose 32. Mose war auf dem Berg für eine längere Zeit und das Volk war der Meinung, dass er nicht wiederkommen würde. Sie forderten seinen Bruder Aaron auf, einen Götzen zu machen und spendeten Gold dafür. Aaron machte nach ägyptischen Vorbild ein Kalb und sagte in Vers 5: “Als Aaron (das) sah, baute er einen Altar vor ihm, und Aaron rief aus und sagte: Ein Fest für den Herrn ist morgen!” Den Namen Gottes verwandte er aber alles andere war ägyptischer Götzendienst. Eine Vorgehensweise, die Gott nicht gefiel. Solche Kompromisse sind nicht nach seinem Sinn. Dieser Vorgang erinnert einen an Papst Gregor, der seinen Mönch Augustin beauftragte, nach England zu gehen und die dort lebenden Menschen zum Christentum zu bekehren. Der Mönch bekam den ausdrücklichen Auftrag, die Festtage und Feste, Gebräuche und Anbetungsgewohnheiten nicht abzuschaffen, sondern sie mit christlichen Namen und Symbolen zu versehen. Ein verschleierter Götzendienst ist und bleibt ein Götzendienst. Wir können unsere Gebräuche auch noch so christlich nennen, sie sind heidnischen Ursprungs und bleiben inhaltlich heidnisch. Gott kann damit nicht zufrieden sein und hat einen berechtigten Punkt zur Kritik. Zurück zu Hesekiel 20, 8: “Da gedachte ich meinen Grimm über sie auszugießen, meinen Zorn an ihnen zu vollenden mitten im Land Ägypten. Aber ich handelte (gnädig) um meines Namens willen, damit er nicht entweiht würde vor den Augen der Nationen, in deren Mitte sie waren und vor deren Augen ich mich ihnen  kundgegeben hatte (indem ich schwur), sie aus dem Land Ägypten herauszuführen. Und ich führte sie aus dem Land Ägypten und brachte sie in die Wüste. Und ich gab ihnen meine Ordnungen und meine Rechtsbestimmungen ließ ich sie wissen, durch die der Mensch, wenn er sie tut, lebt. Und auch meine Sabbate gab ich ihnen, daß sie zum (Bundes-)Zeichen seien zwischen mir und ihnen, damit man erkenne, daß ich der Herr, es bin, der sie heiligt.” Wenn Sabbate (Plural) von Gott erwähnt werden, meint er den wöchentlichen und die jährlichen Sabbate. 2. Mose 31, 12: “Und der Herr redete zu Mose und sprach: Du aber, rede zu den Söhnen Israel  und sage (ihnen): Haltet nur ja meine Sabbate! Denn sie sind ein Zeichen zwischen mir und euch für (all) eure Generationen, damit man erkenne, daß ich, der Herr, es bin, der euch heiligt.” Die Sabbate haben etwas mit einer Identifizierung zu tun. Man erkennt und anerkennt jemanden und wird von jemandem erkannt. Gottes Feiertage dienen dazu, ihn nicht aus den Augen

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