Wir müssen gut gerüstet sein

                                                 Gedanken zu Epheser 6, 13-19

                                        von Hans-Erwin und Magdalena Schotten

 

 

Science fiction Autoren sprechen manchmal von Parallelwelten, die neben unserer eigenen existieren. Wir halten dies für amüsante Gedankenspielereien, die mit der Realität unseres Lebens nichts zu tun haben. Wir haben uns daran gewöhnt, alle Phänomne naturalistisch zu erklären und wenn wir sie nicht erklären können, dann liegt es daran, dass die Wissenschaft momentan noch nicht in der Lage ist, tiefschürfende Antworten zu geben aber das ist nur eine Frage der Zeit, so denken wir. Ist das wirklich so oder haben wir uns nicht selbst durch unsere Erklärungsversuche eingeschränkt? Wollen wir nicht lieber alles begrenzen, weil wir sonst den Griff auf unsere Welt verlieren? Die Bibel macht uns allerdings auf diese “Parallelwelt” aufmerksam und will unseren Horizont in der Erklärung mancher Phänomene erweitern. In Daniel 10, 5 heißt es: “Und ich erhob meine Augen und sah: und siehe, da war ein Mann, in Leinen gekleidet, und seine Hüften waren umgürtet mit Gold von Ufas. Und sein Leib war wie ein Türkis und sein Gesicht wie das Aussehen eines Blitzes. Und seine Augen waren wie Feuerfackeln und seine Arme und seine Füße wie der Anblick von glatter Bronze. Und der Klang seiner Worte war wie der Klang einer (Volks)menge. Aber nur ich, Daniel, allein sah die Erscheinung. Die Männer, die bei mir waren, sahen die Erscheinung nicht, doch fiel eine große Angst auf sie, und sie flohen und versteckten sich. Und ich blieb allein übrig und sah diese große Erscheinung. Und es blieb keine Kraft in mir, und meine Gesichtsfarbe veränderte sich an mir bis zur Entstellung und ich behielt keine Kraft.” Gut vorstellbar, dass Daniel beim Erscheinen dieser kraftvollen und energiegeladenen Gestalt weiche Knie bekam und zu Boden sank.

 

Schön wäre es, wenn wir jedesmal, wenn wir es mit solchen geistigen Mächten zu tun haben, klar und deutlich diese als Person sehen würden und zugleich erkennen könnten, ob sie uns Gutes oder Schlechtes bringen. So einfach ist die Sache allerdings nicht. Johannes schreibt in 1. Johannes 4,1: “Geliebte, glaubt nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind!” Gibt es also neben Gott und Wesen, die auf seiner Seite stehen, auch noch andere, die gegen Gott und seine Absicht arbeiten? Paulus schreibt im 2. Korinther 11,13: “Denn solche sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die die Gestalt von Aposteln Christi annehmen. Und kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt die Gestalt eines Engels des Lichts an, es ist daher nichts Großes, wenn auch seine Diener die Gestalt von Dienern der Gerechtigkeit annehmen; und ihr Ende wird ihren Werken entsprechen.” Dieser Widersacher Gottes und seine Gehilfen können Menschen in ihrem Denken und Handeln beeinflussen. Nicht nur das, sie können noch mehr. Bei Markus heißt es in Kapitel 5,2: “Und als er aus dem Boot gestiegen war, begegnete ihm sogleich von den Grüften her ein Mensch mit einem unreinen Geist, der seine Wohnung in den Grabstätten hatte; und selbst mit Ketten konnte ihn keiner mehr binden, da er oft mit Fußfesseln und mit Ketten gebunden worden war und die Ketten von ihm in Stücke zerrissen und die Fußfesseln zerrieben worden waren; und niemand konnte ihn bändigen. Und allezeit, Nacht und Tag, war er in den Grabstätten und auf den Bergen und schrie und zerschlug sich mit Steinen.” Es gibt also eine von Außen kommende Beeinflussung und dämonische Wesen können im Menschen leben und der Person und ihrer Umgebung sehr viel Schaden zufügen. Paulus äußert sich im Epheserbrief dazu so, Epheser 6,12: “Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistigen (Mächte) der Bosheit in der Himmelswelt.” Er spricht von einem Kampf mit einem unsichtbaren Gegner, kein gemütlicher Spaziergang, kein freundliches Zusammensitzen auf einer Bank in der Frühlingssonne. Kampf als ob man sich mitten in einem Krieg befindet bis zum letzten Atemzug. Paulus bestätigt mit diesem Kampf gegen die unsichtbaren Mächte die beiden davorgenannten Bibelstellen. Wir kämpfen nicht gegen Menschen als solche, sondern gegen Mächte, die diese Menschen beeinflussen oder in ihnen sind. Menschen werden von ihnen kontrolliert, sie werden von diesen üblen Mächten als Werkzeuge benutzt. Satan selber ist dabei der Anstifter, die Quelle des Üblen.

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