Sind die Festtage Gottes wichtig?

                                                      von Hans-Erwin Schotten

 

Wir brauchen Ruhezeiten, in denen wir die täglichen Aufgaben hinter uns lassen und etwas anderes machen. Die Füße hochlegen, durchatmen und in den Himmel schauen. Warum können wir uns nicht irgendeinen Tag zum Ausruhen aussuchen, warum sollten es biblische Tage sein, die Gott festgesetzt hat? Ist es egal, welchen Tag wir uns wählen oder geht uns etwas verloren, wenn wir Gottes Festtage nicht halten?

 

Als Gott die Israeliten aus Ägypten bringen wollte, offenbarte er ihnen das Passahfest und das Fest der ungesäuerten Brote und sagte zu ihnen in 2. Mose, Kapitel 13, Vers 9: “Und es sei dir ein Zeichen auf deiner Hand und ein Gedenkzeichen zwischen deinen Augen, damit das Gesetz des Herrn in deinem Mund sei; denn mit starker Hand hat dich der Herr aus Ägypten herausgeführt. “Gott spricht hier von einem Zeichen auf der Hand und zwischen den Augen. Er meint damit unser Handeln und unser Denken. Beides soll zusammengehen. Wir sollten nicht nur Religion im Kopf haben, unsere Hände sollten ebenfalls unsere Religion widerspiegeln.

 

2. Mose, Kapitel 31, Vers 13: “Du aber, rede zu den Söhnen Israel und sage (ihnen): Haltet nur ja meine Sabbate! Denn sie sind ein Zeichen zwischen mir und euch für (all) eure Generationen, damit man erkenne, daß ich, der Herr, es bin, der euch heiligt.” Drei Elemente sind in dieser Aussage von Bedeutung. Euch, mir und erkennen. Die Feste Gottes haben etwas mit Erkenntnis zu tun. Wer sie hält, versteht Gott und seinen Plan besser. Die Schriftstelle macht auch deutlich, daß die Feste für Gott sehr wichtig sind. 5. Mose, Kapitel 12, Vers 29: “Wenn der Herr, dein Gott, die Nationen ausrottet, zu denen du kommst, um sie vor dir zu vertreiben, und du vertreibst sie und wohnst in ihrem Land, so hüte dich, daß du dich ja nicht verführen läßt, (es) ihnen nach (zutun), nachdem sie vor dir vernichtet sind, und daß du nicht nach ihren Göttern fragst, indem du sagst: Wie dienten diese Nationen ihren Göttern? Auch ich will es so tun? Dem Herrn, deinem Gott, sollst du so (etwas) nicht antun. Denn alles, (was) dem Herrn ein Greuel (ist), was er haßt, haben sie für ihre Götter getan; denn sogar ihre Söhne und ihre Töchter haben sie für ihre Götter im Feuer verbrannt.” Die Warnung, die Gott hier ausspricht, ist von ihm schon sehr durchdacht. Gott gibt uns Feste, damit wir nicht in abscheulichen Praktiken landen, die sich über Generationen entwickeln und irgendwann zu Praktiken führen, die an Widerlichkeit und Brutalität nicht mehr zu übertreffen sind. Gott möchte, dass wir uns auf ihn konzentrieren und nahe bei ihm bleiben. Je mehr eigene Traditionen wir einfügen, um so mehr entfernen wir uns von Gottes Vorstellungen und Willen.

 

Hat Jesus wert darauf gelegt, die Festtage zu halten? Matthäus, Kapitel 26, Vers 17: “Am ersten (Tag des Festes) der ungesäuerten Brote aber traten die Jünger zu Jesus und sprachen: Wo willst du, daß wir dir das Passah(mahl) zu essen bereiten? Er aber sprach: Geht in die Stadt zu dem und dem und sprecht zu ihm: Der Lehrer sagt: Meine Zeit ist nahe; bei dir halte ich das Passah mit meinen Jüngern.” Selbst einen Tag vor seinem Tod hat Jesus dieses wichtige Passa noch begehen wollen, wie er es jedes Jahr getan hatte. Für Jesus waren die Feste sehr wichtig. So auch für Johannes, Kapitel 7, Vers 10: “Als aber seine Brüder hinaufgegangen waren, da ging auch er hinauf zum Fest, nicht öffentlich, sondern wie imVerborgenen.” Selbst unter widrigen Umständen ließ Jesus sich nicht davon abhalten, zum Fest in Jerusalem zu sein und seine Apostel taten nach Jesu Auferstehung ebenso. Apostelgeschichte, Kapitel 2, Vers 1: “Und als der Tag des Pfingstfestes erfüllt war, waren sie alle an einem Ort beisammen.” Warum waren sie dort alle beisammen? Weil es ein Fest Gottes war und es ihnen nicht in den Sinn kam, nicht an diesem Fest teilzunehmen, zumal Gott sich auch noch diesen Tag aussuchte, um seinen heiligen Geist über viele aus seinem Volk auszuschütten. Wenn dieses Fest keine Bedeutung hätte, hätte Gott sich auch einen gewöhnlichen Wochentag aussuchen können.

 

Schlachter übersetzt Apostelgeschichte, Kapitel 18, Vers 21 folgendermaßen: “... sondern nahm Abschied von ihnen, in dem er sprach: Ich muß durchaus das bevorstehende Fest in Jerusalem feiern.” Paulus wollte unbedingt ein Fest Gottes, mit Wahrscheinlichkeit das Laub-

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