Gott verlangt Bewußtseinswandel

                                                      von Hans-Erwin Schotten

 

Als Jesus zu predigen begann und die Frohe Botschaft - das Evangelium - verkündete: was waren seine ersten Worte, die er sprach ?

Matthäus, Kapitel 4, Vers 17: “Von da an begann Jesus zu predigen und zu sagen: Tut

Buße ...” Das griechische Wort “metanoeo” bedeutet: seinen Sinn ändern, eine echte Hinwendung zu Gott, seinen alten Weg verlassen infolge neuer Erkenntnis. II. Korinther, Kapitel 7, Vers 8: “Denn wenn ich euch auch durch den Brief betrübt habe, so reut es mich nicht. Wenn es mich gereut hat, so sehe ich, daß jener Brief, wenn er euch auch kurze Zeit betrübt hat, (doch Segen gewirkt hat; und) jetzt freue ich mich, nicht daß ihr betrübt worden, sondern daß ihr zur Buße betrübt worden seid ...” Die Korinther empfanden nicht nur Betrübnis, sie sahen die Dinge, die sie falsch gemacht hatten, ein und änderten sich. Den alten Weg gingen sie nicht weiter, ihr Bewußtsein hatte sich gewandelt. Vers 10: “Denn die Betrübnis nach Gottes (Sinn) bewirkt eine nie zu bereuende Buße zum Heil, die Betrübnis der Welt aber bewirkt den Tod.” Wer betrübt ist nach der Welt ist es, weil er bei einer tadelswürdigen Tat erwischt wurde und sich nun überlegt, wie er es beim nächsten Mal besser machen kann, um nicht erwischt zu werden. Es findet kein Bewußtseinswandel zu einem gottgemäßen Leben statt. Der Person ist es egal, wie Gott darüber denkt, sie schaut nur auf sich selbst.

Vers 11: “Denn siehe, eben dies, daß ihr nach Gottes (Sinn) betrübt worden seid, wieviel Bemühen hat es (bei) euch bewirkt! Sogar Verteidigung, sogar Unwillen, sogar Furcht, sogar Sehnsucht, sogar Eifer, sogar Bestrafung! In allem habt ihr bewiesen, daß ihr in der Sache rein seid. “Eine ganze Reihe von Reaktionen löste die göttliche Betrübnis aus. Das Wort für Verteidigung bedeutet auch Verantwortung für etwas übernehmen; Furcht bedeutet die richtige Gottesfurcht, ihn in den Mittelpunkt stellen; Sehnsucht nach der richtigen geistigen Einstellung; Eifer als ehrenhaftes Streben nach dem als gut Erkannten und es erreichen wollen. Die Korinther unternahmen etwas, um wieder auf dem göttlichen Weg zu gehen.

 

Ein weiteres Beispiel für Reue finden wir in Matthäus, Kapitel 21, Vers 28: “Was meint ihr aber (hierzu)? Ein Mensch hatte zwei Söhne und er trat hin zu dem ersten und sprach: Mein Sohn, geh heute hin, arbeite im Weinberg! Der aber antwortete und sprach: Ich will nicht. Danach aber gereute es ihn, und er ging hin. Und er trat hin zu dem zweiten und sprach ebenso. Der aber antwortete und sprach: Ich (gehe) Herr, und er ging nicht.” Worte allein, so wird uns hier gesagt, haben keine Bedeutung, die Tat zählt. Vers 31: “Wer von den beiden hat den Willen des Vaters getan? Sie sagen: Der erste. Jesus spricht zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch, daß die Zöllner und die Huren euch vorangehen in das Reich Gottes. Denn Johannes kam zu euch im Weg der Gerechtigkeit, und ihr glaubtet ihm nicht; die Zöllner aber und die Huren glaubten ihm; euch aber, als ihr es saht, gereute es auch danach nicht, so daß ihr ihm geglaubt hättet.” Die äußerliche religiöse Erscheinung zählt ebenfalls nicht, die Abkehr und Umkehr zählt; die Einsicht und Veränderung. Oft kommt diese Umkehr erst, wenn das Leben nicht mehr seinen normalen Gang geht, wenn Probleme, Krankheiten und Tragödien alles auf den Kopf stellen, wie es auch bei Hiob der Fall war. Nachdem Gott mit ihm geredet hatte und Hiob sich selbst im Verhältnis zu Gott sah, antwortete Hiob Gott in Hiob, Kapitel 42, Vers 1: “Und Hiob antwortete dem Herrn und sagte: Ich habe erkannt, daß du alles vermagst und kein Plan für dich unausführbar ist. Wer ist es, der den Ratschluß verhüllt ohne Erkenntnis ? So habe ich denn (meine Meinung) mitgeteilt und verstand (doch) nichts, Dinge, die zu wunderbar für mich sind und die ich nicht kannte. Höre doch, und ich will reden! Ich will dich fragen, und du sollst es mich wissen lassen! Vom Hören sagen hatte ich von dir gehört, jetzt aber hat mein Auge dich gesehen. Darum verwerfe ich (mein Geschwätz) und bereue in Staub und Asche.” Hiob erkannte sich selbst in der Gegenwart Gottes. Er sah die Größe Gottes und seine eigene Nichtigkeit im Verhältnis dazu. Diese Einsicht wiederum führte ihn zur Umkehr, zur Reue, zu einem Bewußtseinswandel.

 

Als David eines Tages eine Frau beim Baden sah, ließ er sie holen, beging Ehebruch mit ihr, sie wurde schwanger, David versuchte es zu vertuschen, was ihm nicht gelang, daraufhin ließ er den Ehemann umbringen. Ehebruch und Mord wurden ihm durch den Propheten Natan vorgehalten und seine Reaktion darauf finden wir in Psalm 51. Da stellt sich uns ein

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