Lebensgemeinschaft. Dazu braucht es biblisches Wissen und darum muß in einer Hausgemeinde die Beschäftigung mit der Bibel an erster Stelle stehen. In dieser kleinen Gemeinschaft kann auch sehr gut Seelsorge funktionieren. Gal. 6; 2 “Einer trage des anderen Last ...” Die Urgemeinde traf sich “hin und her” in den Häusern. Gott hat seinen eigenen Stil, Gemeinde zu bauen. Er plant uns in seine Architektur mit ein. “Wer überwindet, den will ich machen zum Pfeiler in dem Tempel meines Gottes, ...” (Offenb. 3, 12).

 

Typisch und gleichzeitig Aufgabe der christlich orientierten Hausgemeinde ist das Offensein”. Zu allen Zeiten sind Gäste, Verwandte, Freunde und Fremde herzlich willkommen. Suchende und Interessierte finden hier persönlichen Zugang zur Gemeinde. Hausgemeinden sollten am Puls der Zeit leben. Zeitgemäße Formen der guten Botschaft sollten angestrebt werden. Phantasievolle und attraktive Anwendungen des Wortes Gottes sind gefragt. Es ist eine Tatsache, dass viele Menschen auf der Suche nach verbindlichen, guten Werten sind. Gemeinden mit unverständlichen Traditionen und Formen haben keine Chance. Es ist wichtig, dass jeder Christ seine von Gott gegebenen Gaben und Fähigkeiten entdeckt und für Gott einsetzt.

 

Paulus benutzte vielfach die Sprache der Familie, um das Gemeindeleben zu beschreiben, denn neue Gemeinden wurden auf der Grundlage von bekehrten Haushaltungen (Familien) gegründet. Gemeinden werden als Haushalte Gottes beschrieben. Die Aktivitäten der Gemeinde sind vom Wesen her familiär. Das Modell für den Dienst in der Gemeinde orientiert sich am Dienst in der Familie.

 

Zur Zeit der Apostel gehörten Gottesdienst und Privatleben zusammen. Man lebte seinen Glauben in der Hausgemeinde. Gemeindewachstum bedeutete damals Multiplikation von Gemeinden und nicht nur Addition von Mitgliedern.

 

Die Gemeinden erbauten sich selber und wurden von Zeit zu Zeit von Reiseaposteln besucht. Es gab keine hierachische Leitungsstruktur. Die Gemeinden wurden von Ältesten betreut. Jeder diente jedem und alle wirkten missionarisch.

 

An diese Zeit möchte unser Hausgemeindetreff anknüpfen. Kleine Gruppen voneinander Zugewandten und voneinander geliebten Freunden, die in der Kraft des Geistes erlöste Beziehungen zueinander haben. Sie können in dieser Zeit sehr viel bewirken und diese Welt auf den Kopf stellen. 1. Kor. 12, 12-13: “Denn wie der Leib einer ist und doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obwohl sie viele sind, doch ein Leib sind: so auch Christus. Denn wir sind durch einen Geist alle zu einem Leib getauft, wir seien Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie, und sind alle mit einem Geist getränkt.”

 

 

Hausgemeindetreff

Hans Erwin und Magdalena Schotten

 

 

 

 

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