Wie war Gemeinde ursprünglich gemeint? Wie hatte Jesus sie geplant? In Apg. 1,14 lesen wir: “Diese alle waren stets beieinander einmütig im Gebet samt den Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und seinen Brüdern”. Jesu Nachfolger waren eine Gruppe sehr unterschiedlicher Charaktere, die sich anschickte, die Welt zu erobern. Aber entscheidend war ja nicht, wer sie waren, sondern wer sie sandte, und was sie taten. Zum ersten Mal taucht das Wort “einmütig” hier auf, das ein Lieblingswort des Lukas für das Verhältnis der Gemeindemitglieder untereinander ist. Es war kein “Sonntagschristentum”. Apg. 2, 42-47: “Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet. Es kam aber Furcht über alle Seelen, und es geschahen auch viele Wunder und Zeichen durch die Apostel. Alle aber, die gläubig geworden waren, waren beieinander und hatten alle Dinge gemeinsam. Sie verkauften Güter und Habe und teilten sie aus unter alle, je nach dem es einer nötig hatte. Und sie waren täglich einmütig beieinander im Tempel und brachen das Brot hier und dort in den Häusern, hielten die Mahlzeiten mit Freude und lauterem Herzen und lobten Gott und fanden Wohlwollen beim ganzen Volk. Der Herr aber fügte täglich zur Gemeinde hinzu, die gerettet wurden.” Die Häufigkeit der Zusammenkünfte, die enge Gemeinschaft und die Opferbereitschaft waren ihr Kennzeichen. Bemerkenswert ist, daß am Anfang der christlichen Kirche nicht der Bruch mit der religiösen Welt des Judentums stand. Der Sabbat und die jährlichen Festtage wurden weiterhin gefeiert. Der Tempel blieb auch für die junge Christenheit in Jerusalem Versammlungsort und Anbetungsstätte. Daneben traten aber die Privathäuser.

 

Die christliche Gemeinde, wie sie Pfingsten durch die Ausgießung des Geistes entstand, war fast in jeder Beziehung anders, als die Gemeinde, wie man sie heute in Westeuropa vorfindet. Ihre missionarische Kraft war ausserordentlich groß. Die Pfingstpredigt des Petrus ist christologisch ausgerichtet. Nicht die Geistausgießung steht im Zentrum, sondern der, von dem der Geist kommt und zeugt. (Apg. 2, 22-36). Das Pfingstwunder wird in Apg. 2, 1-6 beschrieben: “Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle an einem Ort beieinander. Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. Und es erschienen ihnen Zungen zerteilt, wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeden von ihnen, und sie wurden alle erfüllt von dem heiligen Geist und fingen an, zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen. Es wohnten aber in Jerusalem Juden, die waren gottesfürchtige Männer aus allen Völkern unter dem Himmel. Als nun dieses Brausen geschah, kam

Einmütig beieinander

von Hans Erwin und Magdalena Schotten

Aquarell von Magdalena Schotten

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