und noch immer ein, zu formen, zu entwerfen, zu verknüpfen, zu verändern, zu entdecken, aufzudecken und umzugestalten und das zu ergründen, was er geschaffen hat. Wenn wir z.B. die Bestandteile der Musik nehmen - Melodie, Rhytmus, Harmonie, Dynamik und Klangfarbe und arrangieren diese zu einer Komposition, die neu klingt, kann diese unsere Stimmung positiv beeinflussen. Wir erfahren in 1. Chron. 23, 5 dass David Instrumente machen ließ für die Anbetung Gottes im Tempel. Kreativität und Kunst haben ihren Platz im Dienst für Gott.Wenn Gottes Kreativität Ausdruck findet in Gesang und Tanz, Malerei oder Skulpturen, Gedichten oder Erzählungen, Kompositionen oder Dramen sind wir in der Lage mit Gott von Herz zu Herz zu kommunizieren. Künstlerischer Ausdruck ist ein Werkzeug, um Gott Ehre zu geben.

 

Als Gott den Himmel und die Erde schuf, bezeichnete er sie als “sehr gut”, gut aus sich heraus und für ihren eigenen Zweck. Er hat sie nicht als “sehr praktisch” sondern als “sehr gut”

bezeichnet. Verschiedenheit und Vielfalt bedeuten für Gott nicht konkurenzmäßige Ungleichheit, sondern Ergänzung, und Gott hat sie nicht für hierachischen oder wirtschaftlichen Mißbrauch oder zur Förderung von Konkurenzkampf entstehen lassen, sondern rein aus Gründen der Freude an der Vielfalt und an den Unterschieden und als Ausdruck seiner kreativen Wesensart. Auch Schönheit und Kreativität sind nicht gebunden an praktische Zwecke. Wenn Gott ein Utilitarist, ein Vertreter des Nützlichkeitsprinzipes wäre, wie so viele Menschen, dann gäbe es sicher keine Vielfalt, keine Schönheit, und Menschen wären von Natur aus unfähig etwas zu erfinden, zu entdecken und Schönes zu gestalten. Mit dem Gestalten von etwas Schönem können Menschen Gott verherrlichen. Kreative Aufgeschlossenheit wirft einen tiefergehenden, als den allgemein üblichen oberflächlichen Blick auf die Welt, auf die Kunst und auf menschliche Emotionen. Unsere Kreativität besteht auch im Verstehen und Erforschen von dem, was Gott geschaffen hat. Dennoch, alles was wir erfinden, schaffen oder gestalten ist keine Überraschung für Gott. Er weiß von allen Ressourcen und Möglichkeiten, die uns zur Verfügung stehen, da er alle Weisheit und alles Wissen besitzt (1.Kor. 1,25). Wir brauchen als Menschen einige Zeit, um zu erkennen, was möglich ist.

 

In 2. Mose 31: 1-5 geht es um künstlerische Kreativität im Einsatz für Gott und zwar um die Berufung der Kunsthandwerker für die Stiftshütte, die für das Gestalten dieser zuständig waren. “Und der Herr redete mit Mose und sprach: Siehe, ich habe mit Namen berufen Bezalel, den Sohn Uris, des Sohnes Hurs, vom Stamm Juda, und habe ihn erfüllt mit dem Geist Gottes, mit Weisheit und Verstand und Erkenntnis und mit aller Geschicklichkeit, kunstreich zu arbeiten in Gold, Silber, Kupfer, kunstreich Steine zu schneiden und einzusetzen und kunstreich zu schnitzen in Holz, um jede Arbeit zu vollbringen.” Für diese Aufgabe waren nicht nur geschickte Handwerker, sondern auch geistliche Männer erforderlich, die von Gott hier für bestimmt wurden. Im AT wirkte der Heilige Geist u. a. darin, daß er die befähigte, die in seinem Auftrag handelten. Bevor irgendeine Arbeit begonnen wird, wird das Sabbatgebot wiederholt (Verse 12 - 17); ein Hinweis darauf, dass Gottes Werk und alles kreative Schaffen der Menschen  in Übereinstimmung mit seinem Gesetz getan werden sollte. Eine weitere Beschreibung befindet sich in 2. Mose 35, 30-35: “Und Mose sprach zu den Israeliten: Sehet, der Herr hat mit Namen berufen den Bezalel, den Sohn Uris, des Sohnes Hurs, vom Stamm Juda, und hat ihn erfüllt mit dem Geist Gottes, daß er weise, verständig und geschickt sei zu jedem Werk, kunstreich zu arbeiten in Gold, Silber und Kupfer, Edelsteine zu schneiden und einzusetzen, Holz zu schnitzen, um jede kunstreiche Arbeit zu vollbringen. Und er hat ihm auch die Gabe zu unterweisen ins Herz gegeben, ihm und Oholiab, dem Sohn Ahisamachs, vom Stamm Dan. Er hat ihr Herz mit Weisheit erfüllt, zu machen alle Arbeiten des Goldschmieds und des Kunstwirkers und des Buntwirkers mit blauem und rotem Purpur, Scharlach und feiner Leinwand und des Webers, daß sie jedes Werk ausführen und kunstreiche Entwürfe ersinnen können.” Alle Israeliten sollten Gaben bzw. Opfer für die Stiftshütte bringen, aber die eigentliche Arbeit sollte von denen getan werden, denen Gott die Begabung und das Verlangen dazu gegeben hatte. Gott machte sich die verschiedenen künstlerischen Fähigkeiten der Israeliten zunutze.

Wie anders geartet war die Zeit unter dem Nationalsozialismus. Hier wurde das kreative

   

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