weise und macht uns auf etwas aufmerksam. Die Verse 2-7 und 8-14 von Psalm 19 sind jeweils in sich abgeschlossene Einheiten. In beiden geht es um eine Offenbarungsquelle aus der der Mensch Wissen über Gott erhalten kann: durch Nachdenken über die sichtbare Schöpfung und durch Hören auf das Gesetz, die Tora (wörtl. die Weisung). Ohne Sonnenlicht durch Gottes Schöpfung auf der einen und das geistliche Licht der göttlichen Gebote auf der anderen Seite wäre kein Leben möglich. Deshalb sollten auch diese beiden Offenbarungsquellen von uns beachtet werden. Auch Jesaja 5, Vers 12 zeigt wie wichtig dieses Bewußtsein ist: “und haben Harfen, Zithern, Pauken, Pfeifen und Wein in ihrem Wohlleben, aber sehen nicht auf das Werk des Herrn und schauen nicht auf das Tun seiner Hände!”

 

Psalm 104 bietet eine der schönsten Beschreibungen der Schöpfung in der ganzen Bibel.

“1 Lobe den Herrn, meine Seele! Herr, mein Gott, du bist sehr herrlich; du bist schön und

     prächtig geschmückt.

  2 Licht ist dein Kleid, das du anhast. Du breitest den Himmel aus wie einen Teppich;

  3 du baust deine Gemächer über den Wassern. Du fährst auf den Wolken wie auf einem 

     Wagen und kommst daher auf den Fittichen des Windes,

  4 der du machst Winde zu deinen Boten und Feuerflammen zu deinen Dienern;

  5 der du das Erdreich gegründet hast auf festen Boden, daß es bleibt immer und ewiglich.

  6 Mit Fluten decktest du es wie mit einem Kleide, und die Wasser standen über den Ber-

     gen.

  7 Aber vor deinem Schelten flohen sie, vor deinem Donner fuhren sie dahin.

  8 Die Berge stiegen hoch empor, und die Täler senkten sich herunter zum Ort, den du ihnen

     gegründet hast.

  9 Du hast deine Grenze gesetzt, darüber kommen sie nicht und dürfen nicht wieder das

     Erdreich bedecken.

10 Du lässest Wasser in den Tälern quellen, daß sie zwischen den Bergen dahinfließen,

11 daß alle Tiere des Feldes trinken und das Wild seinen Durst lösche.

12 Darüber sitzen die Vögel des Himmels und singen unter den Zweigen.

13 Du feuchtest die Berge von oben her, du machst das Land voll Früchte, die du schaffest.

14 Du lässest Gras wachsen für das Vieh und Saat zu Nutz den Menschen, daß du Brot aus

     der Erde hervorbringst,

  Planet 1, Aquarell von Magdalena Schotten

Die Vorgänge in der Natur stellen sich nicht als automatische Abläufe dar, sondern sind Gottes persönlicher Aktivität zuzuschreiben. Dies zeigt sich ganz deutlich in Psalm 104 und in Hiob 37. Gott wollte Hiob seine Wesensart in Bezug auf seine gewaltigen göttlichen kreativen Fähigkeiten und Eigenschaften bewußt machen. Bei der letzten Antwort in Hiob 40, die Gott selbst dem Hiob gab als er im Wetter erschien, ging es gar nicht mehr ums Leiden, sondern Gott weist Hiob auf die Wunder der Schöpfung hin und zwar vor allem auf die wilden Tiere, Behemot und Leviatan. Mit dieser Antwort scheint der leicht aufgebrachte Hiob, so seltsam das auch ist, zufrieden zu sein: “Ich hatte von dir nur vom Hörensagen vernommen; aber nun hat mein Auge dich gesehen” (Hiob 42,5) Daraufhin erfolgt Hiobs Rechtfertigung. Hiob befand sich gewissermaßen in einer Schieflage und Gott wollte, dass er da rauskam. Wir können auch in diese Schieflage geraten. Psalm 19 erklärt die Schöpfung in künstlerischer Ausdrucks-

 Gott ist kreativ von Magdalena Schotten

Sabbat-Hausgemeinden - Online-Portal - ArtikelSabbat-Hausgemeinden - Online-Portal - Lieder - mp3Sabbat-Hausgemeinden - Online-Portal - AktuellesSabbat-Hausgemeinden - Online-Portal - BroschürenHGT-Evangeliumsdienst f. Sabbat-Hausgemeinden - Online-Portal - SitemapSabbat-Hausgemeinden - Online-Portal - ForumSabbat-Hausgemeinden - Online-Portal - Audio's - mp3Textfeld: Hausgemeindetreff  -  Einmütig beieinander
Christliches Online-Portal für Sabbat-Hausgemeinden
Aquarell v. Magdalena Schotten - Häuserzeile

   

   Home   Artikel   Broschüren   Predigt mp3s   Lieder mp3s   Bildergalerie   Kontakt   HGT-Gruppe   Neue Website

  

Hausgemeindetreff - Evangeliumsdienst, Hans-Erwin & Magdalena Schotten, E-Mail: hausgemeindetreff@t-online.de