Mein Vater und ich

                                                    von Hans-Erwin Schotten

 

Viel wird über die Beziehung von Gott dem Vater und Jesus geschrieben bis hin zur Trinität. Die hier angesprochene Bibelstelle in Johannes 5 kann nicht alle Fragen beantworten aber einiges an Licht auf die Problematik werfen. Vers 17: “Jesus aber antwortete ihnen: Mein Vater wirkt bis jetzt, und ich wirke. Darum nun suchten die Juden noch mehr, ihn zu töten, weil er nicht allein den Sabbat aufhob, sondern auch Gott seinen eigenen Vater nannte und sich (so) selbst Gott gleichmachte.” Jesus brach den Sabbat nach ihrem traditionellen Verständnis nicht nach biblischer Vorgabe.

 

Wenn Jesus zu Gott sprach, nannte er ihn seinen Vater und die Menschen um ihn wußten, zu wem oder über wen er sprach. Gott als Vater zu bezeichnen bedeutete für sie, sich auf eine Stufe mit dem Vater zu stellen. Jesus gibt ihnen in den folgenden Versen bis zum Ende des Kapitels eine ausführliche Antwort auf den Vorwurf. Vers 19: “ Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich selbst tun, außer was er den Vater tun sieht, denn was der tut, das tut ebenso auch der Sohn.” Zwei Prinzipien treten hier hervor. Jesus ist vom Wesen her gleich dem Vater, im Willen ist er ihm untergeordnet. Beide werden uns hier als Personen vorgestellt. Jedenfallls wollen sie sich an dieser Stelle so offenbaren. Das wir Menschen Gott vollständig erfassen und verstehen können, sollten wir nicht annehmen aber so weit Gott sich offenbart, so weit können wir ihn verstehen. Jesus kann hier sehen, was der Vater tut und kann es ebenfalls so ausführen. Vers 20:” Denn der Vater hat den Sohn lieb und zeigt ihm alles, was er selbst tut; und er wird ihm größere Werke als diese zeigen, damit ihr euch wundert. Denn wie der Vater die Toten auferweckt und lebendig macht, so macht auch der Sohn lebendig, welche er will.” Jesus hat dies sehr eindrucksvoll gezeigt als er Lazarus von den Toten auferweckte. Er hätte ihn heilen können aber wollte genau diese Macht demonstrieren. Vers 22: “Denn der Vater richtet auch niemand, sondern das ganze Gericht hat er dem Sohn gegeben...” Es ist nicht der Vater, der zu Gericht sitzt, es ist der Sohn. Er ist versucht worden wie wir, er kennt unsere Schwächen, weil er selber Mensch war. Er kann uns sehr gut verstehen. Vers 23: “... damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, (der) hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tod in das Leben übergegangen.” Wiederum wird hier deutlich, der Vater sendet den Sohn. Einer bleibt dort, wo er ist und der andere geht. Immer wieder wird uns das Konzept präsentiert, daß es sich um zwei Personen handelt. Sie werden uns nicht als identisch vorgestellt, sondern als zwei unterschiedliche Personen. Weiterhin macht Jesus klar, dass wir, wenn wir auf Jesu Worte hören und ihm vertrauen, schon in das ewige Leben übergegangen sind. Unter dieser Voraussetzung kommen wir nicht mehr ins Gericht. Vertrauen bedeutet allerdings auch, den von Gott und Jesus gegebenen Geboten zu gehorchen. Vers 25: “Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, daß die Stunde kommt und jetzt da ist, wo die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören werden, und die sie gehört haben, werden leben. Denn wie der Vater Leben in sich selbst hat, so hat er auch dem Sohn gegeben, Leben zu haben in sich selbst und er hat ihm Vollmacht gegeben, Gericht zu halten, weil er des Menschen Sohn ist.” Der Vater hat dem Sohn das Gericht übertragen, weil er der Sohn Gottes und der Sohn des Menschen ist, d.h. er war Mensch und versteht uns. Diese enge vertrauensvolle Familienbeziehung zwischen Vater und Sohn offenbart uns die Bibel.

 

 

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Hans-Erwin Schotten

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