Jesus beim Fest des Herrn

                                                    von Hans-Erwin Schotten

 

Jesus ist auf dem Weg nach Jerusalem und wie es seine Gewohnheit war, nahm er an den

Festen, die dort gefeiert wurden, regen Anteil. Er hielt sich an den wöchentlichen Ruhetag - den Sabbat. Er arbeitete nicht an diesem Tag und ging in die Synagoge, las Schriftstellen aus dem Teil, den wir das Alte Testament nennen und kommentierte sie. Hätte er sich nicht an die wöchentlichen und jährlichen Festtage gehalten, hätte er gegen die Schrift verstoßen und dies hat er nie getan. Johannes 7, Vers 2: “Es war aber nahe das Fest der Juden, die Laubhütten. Es sprachen nun seine Brüder zu ihm: Zieh von hier fort und geh nach Judäa, daß auch deine Jünger deine Werke sehen, die du tust.” Wenn es auch einige nicht wahrhaben wollen, Jesus hatte leibliche Brüder, die ihm reserviert gegenüber standen. Vers 4: “Denn niemand tut etwas im Verborgenen und sucht (dabei) selbst öffentlich bekannt zu sein. Wenn du diese Dinge tust, so zeige dich der Welt! Denn auch seine Brüder glaubten nicht an ihn. Da spricht Jesus zu ihnen: Meine Zeit ist noch nicht da, eure Zeit aber ist stets bereit. Die Welt kann euch nicht hassen; mich aber haßt sie, weil ich von ihr zeuge, daß ihre Werke böse sind.”

Jesus musste sehr vorsichtig sein, da er als Licht der Welt überall nur auf Dunkelheit stieß und die Menschen dieses Licht ablehnten. Vers 8: Geht ihr hinauf zu diesem Fest! Ich gehe nicht hinauf zu diesem Fest; denn meine Zeit ist noch nicht erfüllt. Nachdem er dies gesagt hatte, blieb er selbst in Galiläa. Als aber seine Brüder hinaufgegangen waren, da ging auch er hinauf zum Fest, nicht öffentlich, sondern wie im Verborgenen.” Im Zeitalter des Fernsehens ist dies “Verborgene” kaum noch möglich aber zu Jesu Zeiten konnte er in einer von Besuchern überfüllten Stadt durchaus unerkannt bleiben.

 

Als Christen lesen wir die Bibel manchmal unaufmerksam. Wir überlesen viele Stellen und machen uns keine Gedanken über das Geschriebene. So ist es auch mit dem hier erwähnten Laubhüttenfest. Wir nehmen leichtfertig an, dass es ein Fest der Juden ist, dass es mit dem Gesetz abgeschafft wurde und für uns keine Bedeutung hat aber nicht alle denken so.

 

Die erste Erwähnung der Feste finden wir in 3. Mose 23, Vers 34: “Rede zu den Söhnen

Israel: Am fünfzehnten Tag dieses siebten Monats ist das Fest der Laubhütten sieben Tage für den Herrn.” Die Israeliten gebrauchten einen anderen Kalender als wir. Ihr Jahr begann im Frühjahr und somit fiel das Fest in den Zeitraum September/Oktober. Vers 35: “Am ersten Tag soll eine heilige Versammlung sein, keinerlei Dienstarbeit dürft ihr tun.” Ein Ruhetag. Was für die Israeliten eine “heilige Versammlung” war ist für uns heute der Gottesdienst. Vers 36: “... Am achten Tag soll für euch eine heilige Versammlung sein ...” Wieder ein Gottesdienst und ein Ruhetag. Israel hatte jährliche und wöchentliche Festtage. Vers 39: “Doch am fünfzehnten Tag des siebten Monats, wenn ihr den Ertrag des Landes eingesammelt habt, sollt ihr sieben Tage das Fest des Herrn feiern. Am ersten Tag soll Ruhe sein, und am achten Tag soll Ruhe sein. Und ihr sollt euch am ersten Tag prächtig Baumfrüchte nehmen, Palmwedel und Zweige von dichtbelaubten Bäumen und von Bachpappeln und sollt euch vor dem Herrn, eurem Gott, sieben Tage freuen.” In Palästina gibt es zwei Ernten. Eine Getreideernte im Frühjahr, um die herum es Feste gab und eine Früchteernte im Herbst.Vers 41: “Und ihr sollt es sieben Tage im Jahr als Fest für den Herrn feiern: eine ewige Ordnung für eure Generationen, im siebten Monat sollt ihr es feiern. In Laubhütten sollt ihr wohnen sieben Tage. Alle Einheimischen in Israel sollen in Laubhütten wohnen, damit eure Generationen wissen, daß ich die Söhne Israel in Laubhütten habe wohnen lassen, als ich sie aus dem Land Ägypten herausführte. Ich bin der Herr euer Gott.” Mit diesem Fest wollte Gott sein Volk daran erinnern, dass er es durch die Wüste geführt hatte. Wir Christen halten dies Fest für strikt israelitisch und späterhin als Jesus und seine Jünger es hielten, für rein jüdisch. Da gibt es allerdings ein Problem mit dem wir uns beschäftigen müssen. Der Prophet Sacharja hat es in seinem 14. Kapitel angesprochen. In Vers 1 gibt er die Zeit an, auf die seine Prophezeiung zutreffen sollte: “Siehe, ein Tag kommt für den Herrn, da verteilt man in deiner Mitte dein Plündergut.” Der Zeitpunkt ist noch in der Zukunft, dann, wenn Jesus zurückkommen wird auf diese Erde. Vers 2: “Und ich versammle alle Nationen nach Jerusalem zum Krieg; und die Häuser werden geplündert. Und die Frauen werden geschändet. Und die Hälfte der Stadt wird in die Gefangenschaft ausziehen, aber der Rest des Volkes wird

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