lich, ich sage euch: Wenn jemand mein Wort bewahren wird, so wird er den Tod nicht sehen in Ewigkeit. Die Juden sprachen nun zu ihm: Jetzt erkennen wir, daß du einen Dämon hast.

Abraham ist gestorben und die Propheten und du sagst: Wenn jemand mein Wort bewahren wird, so wird er den Tod nicht schmecken in Ewigkeit. Bist du etwa größer als unser Vater Abraham, der gestorben ist? Und die Propheten sind gestorben. Was machst du aus dir selbst? Jesus antwortete: Wenn ich mich selbst ehre, so ist meine Ehre nichts, mein Vater ist es, der mich ehrt, von dem ihr sagt: Er ist unser Gott. Und ihr habt ihn nicht erkannt, ich aber kenne ihn; und wenn ich sagte: Ich kenne ihn nicht, so würde ich euch gleich sein: ein Lügner. Aber ich kenne ihn, und ich bewahre sein Wort. Abraham, euer Vater, jubelte, daß er meinen Tag sehen sollte, und er sah (ihn) und freute sich.” Das konnten seine Zuhörer nicht verstehen. Aufgewachsen in ihrer Tradition, lebend mit den Erklärungen, die sie in der Synagoge bekamen, die doch so ganz anders waren als die von Jesus, ließ er sie konfus dastehen. Vers 57: “Da sprachen die Juden zu ihm: Du bist noch nicht fünfzig Jahre alt und hast Abraham gesehen? Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham war, bin ich.” Welch ein seltsamer Satz! Aber nur so konnte Jesus klar machen, dass er war, jetzt ist und immer sein wird. Abraham war irgendwann in der Vergangenheit, aber er ist schon längst gestorben. Doch schon davor war Jesus und ist immer noch da. Wir mögen Jesus für einen großen Lehrer halten, doch er selbst sagt von sich, dass er vor Abraham schon gelebt hat, dass er Abraham kannte, mit ihm sprach. Vers 59: “Da hoben sie Steine auf, um auf ihn zu werfen.”

 

Am Anfang dieser Unterhaltung wurden seine Zuhörer noch als Gläubige beschrieben. Glaube kann sehr oberflächlich sein, ohne jeden Tiefgang. Wenn wir als Glaubende mit der Wahrheit konfrontiert werden; der Wahrheit, die uns frei machen will, dann zeigt sich, ob unser Glaube tiefe Wurzeln hat oder ob wir lieber einen Ausweg suchen und in der Dunkelheit bleiben wollen. Jesu Zuhörer wollten nicht aus ihrer Tradition und Denkweise ausbrechen, lieber beschuldigten sie ihn mit ihren Lügen.

 

Judaismus der damaligen Zeit war die Reaktion der Menschen auf die Offenbarung Gottes im Alten Testament und ihre Interpretation dieses schriftlichen Zeugnisses entsprach nicht der Wahrheit. Unser Christentum ist die Antwort auf die erweiterte Offenbarung Gottes im Alten und Neuen Testament. Auch wir haben uns eine bestimmte Auslegung zurechtgelegt. Entspricht sie der Wahrheit oder halten uns Traditionen gefangen? Muß Jesus uns auch heute befreien und wären wir bereit, uns befreien zu lassen oder würden wir lieber bei unseren liebgewordenen Auffassungen bleiben und Jesus mit allen möglichen Lügen überschütten? Wir sollten uns mit mehr Offenheit und Ehrlichtkeit gegenüber uns selbst der Bibel zuwenden und uns vom ganzen Herzen von Jesus befreien lassen. Wie sonst können wir ihm wirklich dienen?

 

 

Hausgemeindetreff

Hans-Erwin Schotten

   

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