Wer Gott verstehen will, muss seine Unterweisung lieben

                                                      von Hans-Erwin Schotten

 

Wenn wir über das Gesetz Gottes sprechen, grenzen wir es oft auf bestimmte Verhaltensweisen ein oder nur für ein besonderes Volk gegeben, aber diese Sichtweise ist zu eng. Die Torah (hebräisch für Gesetz) ist weitaus mehr. Sie spiegelt den Verstand, die Denkweise, den Charakter Gottes wieder. Sie ist die Wahrheit wie Jesus von sich selbst sagt, dass er die Wahrheit ist. Er ist die Repräsentanz der Torah, er lebt und denkt sie und wenn wir beim Abendmahl sein Blut und seinen Leib symbolisch in uns aufnehmen, dann sagt dies auch, wir wollen so sein wie seine Denkweise und seinen Charakter widerspiegelnd.

 

So gibt es für die Menschheit eigentlich nur zwei Wege zur Auswahl. Wie Jesus sie formulierte als den schmalen, engen Weg zum Leben oder den breiten Weg zum Tode. Die Leuchte auf dem schmalen Pfad ist die Torah. Wenn wir sie in uns aufnehmen, dann nehmen wir die Denkweise Christi in uns auf. Der breite Weg führt uns in die Denkweise dieser Welt und der vom Widersacher Gottes. Im Neuen Testament wird dieser Weg als der des Fleisches beschrieben. Beide Wege werden durch Gesetze reguliert; der schmale durch das Gesetz des Geistes und der breite durch das Gesetz des Fleisches. Es gibt keinen Weg, ohne von einem Gesetz begleitet zu sein.

 

Um das Volk Israel auf dem schmalen Weg zu halten, wurde die gesamte Torah alle sieben Jahre am Laubhüttenfest vorgelesen. So wußte jeder, ohne Interpretation, was Gott von ihnen wollte. Für uns heißt dieses in Eigenverantwortung so oft wie möglich die gesamte Bibel zur Hand zu nehmen, um Gott zu uns sprechen zu lassen.

 

Römer 10, Vers 4: “Denn das Ende des Gesetzes ist Christus”. Was heißt Ende? Ende kann bedeuten: der Tod, der Abgrund, hier geht es nicht weiter oder es kann heißen: Man hat sein Ziel erreicht. Das Endergebnis soll darauf gerichtet sein, so zu denken und zu handeln wie Jesus, das ist das Ziel des Gesetzes, dort hin soll es uns führen.

 

Kolosser 1, Vers 26: “... das Geheimnis, das von den Weltzeiten und von den Geschlechtern her verborgen war, jetzt aber seinen Heiligen geoffenbart worden ist, ihnen wollte Gott zu erkennen geben, was der Reichtum der Herrlichkeit dieses Geheimnisses unter den Nationen sei, und das ist: Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit. “Ohne ein gründliches Wissen der Torah ist dieses Geheimnis nicht zu verstehen, weil wir Christus und seine Denkweise nicht verstehen können.

 

I. Timotheus 1, Vers 5: “Das Endziel der Weisung aber ist Liebe aus reinem Herzen und gutem Gewissen und ungeheucheltem Glauben.” Liebe ist für uns das Ziel so wie Gott selbst Liebe ist. Um dahin zu kommen, müssen wir die Torah gut kennen, denn Paulus selber sagt, dass Liebe die Erfüllung des Gesetzes (Torah) ist. Römer 13, Vers 8: “Seid niemand irgend etwas schuldig, als nur einander zu lieben. Denn wer den anderen liebt, hat das Gesetz erfüllt.” Die Liebe hat eine klare, eindeutige Grundlage. Sie ist nicht nebulös und zweideutig. Wer lieben will, muss ein gründliches Verständnis von der Torah haben. Wenn wir Jesu Leben und Lehren anschauen, können wir uns schon ein gutes Bild von dieser Liebe machen. Er selbst bezeichnet sich als das Brot des Lebens, (Johannes 6, Vers 35) und so wie er den Israeliten am Berg Sinai seine Unterweisung gab: I. Korinther 10, Vers 4: “... und alle denselben geistlichen Trank tranken, denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der (sie) begleitete. Der Fels aber war der Christus”, so gibt Jesus sie uns in einer tieferen geistlichen Bedeutung, wie er in Matthäus 5, Vers 17 auch ganz eindeutig gesagt hat: “Meint nicht, daß ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn wahrlich, ich sage euch: Bis der Himmel und die Erde vergehen, soll auch nicht ein Jota oder ein Strichlein von dem Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist.” Da die Erde sich immer noch dreht und Leben beherbergt ist auch die Torah nicht abgeschafft.

 

Wie aus der vorletzten Schriftstelle zu erkennen ist, hat auch Israel seine geistliche Nahrung bekommen. Bei ihnen spielte sich nicht alles auf der physischen Ebene ab. Die Torah war

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