sage, dass Frauen die hauptsächlichen Zeugen der Kreuzigung und die ersten Zeugen der Aufer-

              stehung Jesu gewesen sind. Möglicherweise gehen sogar einige der Berichte über die Kreuzigung auf

              ihre Beobachtungen zurück.

 

              Durch sein Verhalten den Frauen gegenüber hat Jesus der Frau, die im Judentum oft herabgewürdigt

              wurde, eine neue Würde gegeben.

 

              Maria von Magdala führt in allen Evangelien die Liste der Frauen um Jesus an, die Zeugen werden

              von Jesus Tod und Grablegung, dem leeren Grab und der Auferstehung. Deshalb darf man annehmen,  

              dass sie in der urchristlichen Gemeinde eine leitende prominente Rolle gespielt hat.    

      

              Maria von Magdala entdeckte als Erste das leere Grab, erfuhr als Erste von der Auferstehung Jesu              

              und ging los, um den anderen davon zu berichten.

              Markus 16, 9-14 Als aber Jesus auferstanden war früh am ersten Tag der Woche, erschien er zu-

                   erst Maria von Magdala, von der er sieben böse Geister ausgetrieben hatte.

              10 Und sie ging hin und verkündete es denen, die mit ihm gewesen waren und Leid trugen und weinten.

              11 Und als diese hörten, daß er lebe und sei ihr erschienen, glaubten sie es nicht.

              12 Danach offenbarte er sich in anderer Gestalt zweien von ihnen unterwegs, als sie über Land gingen.

              13 Und die gingen auch hin und verkündeten es den andern. Aber auch denen glaubten sie nicht.

              14 Zuletzt, als die Elf zu Tisch saßen, offenbarte er sich ihnen und schalt ihren Unglauben und ihres

                   Herzens Härte, daß sie nicht geglaubt hatten denen, die ihn gesehen hatten als Auferstandenen.

 

               Es ist erstaunlich, von all den Menschen, die Jesus liebten und an ihn glaubten, erscheint Jesus als

               erstes einer Frau, einer Frau, die früher einmal von Dämonen besessen war.

 

               Joh. 20, 1 lautet: Am ersten Tag der Woche kommt Maria von Magdala früh, als es noch finster war,

               zum Grab und sieht, daß der Stein vom Grab weg war.

               Sie kam offenbar als Erste ganz allein zum Grab.

 

               Joh. 20, 11-18

               11 Maria aber stand draußen vor dem Grab und weinte. Als sie nun weinte, schaute sie in das Grab

               12 und sieht zwei Engel in weißen Gewändern sitzen, einen zu Häupten und den andern zu den Füßen,

                    wo sie den Leichnam Jesu hingelegt hatten.

               13 Und die sprachen zu  ihr: Frau, was weinst du? Sie spricht zu ihnen: Sie haben meinen Herrn weg-

                    genommen, und ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben.           

               14 Und als sie das sagte, wandte sie sich um und sieht Jesus stehen und weiß nicht, daß es Jesus ist.

               15 Spricht Jesus zu ihr: Frau, was weinst du? Wen suchst du? Sie meint, es sei der Gärtner, und

                    spricht zu ihm: Herr, hast du ihn weggetragen, so sage mir, wo du ihn hingelegt hast; dann will ich

                    ihn holen.

               16 Spricht Jesus zu ihr: Maria! Da wandte sie sich um und spricht zu ihm auf hebräisch: Rabbuni!, das

                    heißt: Meister!

               17 Spricht Jesus zu ihr: Rühre mich nicht an! denn ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater. Geh

                    aber hin zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und zu eurem Vater,

                    zu meinem Gott und zu eurem Gott.

               18 Maria von Magdala geht und verkündigt den Jüngern: Ich habe den Herrn gesehen, und das hat er

                    zu mir gesagt.

 

               Bei den Juden war es Brauch, die Gräber von Freunden aufzusuchen. So war Maria drei Tage nach

               der Kreuzigung zum Grab gegangen. Sie wollte den Leichnam im Anschluss an die Sabbatruhe salben. 

               Sie fand ihn aber nicht mehr im Grab. Vielmehr hörte sie von einem Engel, der Herr sei auferstanden.

               Und: Sie solle diese Kunde den Jüngern bringen, weshalb Maria von Magdala bis ins Mittelalter hinein 

               als “apostola apostolorum” als Apostolin der Apostel galt. Und dann sah sie den Auferstandenen

               (sogar noch bevor er zum Vater aufgefahren war) - als erste einer ganzen Kette von Zeuginnen und   

               Zeugen. Maria von Magdala hat für den lebenden und auferstandenen Herrn sowie für die Verkün-

               digung der Urkirche Bedeutung.

   

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