die Freiheit zeigte und ebnete. Als Jesus erschien und unter seinem Volk lebte, sorgte Gott dafür,

              dass sein Lamm nicht irdendwann an irgendeinem Tag geopfert wurde. So wie er den 14. Nisan als

              Passah festgesetzt hatte, so musste auch sein Sohn als Passahlamm an diesem Tag sterben.

              1. Korinther 5,7 : ... Denn auch für uns ist ein Passahlamm geschlachtet worden: Christus.

 

              Hier wird Jesus ganz eindeutig mit dem Passahlamm identifiziert. Jesus wurde an einem 14. Nisan zu

              der Zeit gekreuzigt, als die Lämmer im Tempel geschlachtet wurden. Römer 5,8: Gott aber erweist

              seine Liebe gegen uns darin, dass Christus, als wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist.

 

              Gott hat seine festgesetzten Zeiten, an denen er gemäß seines Erlösungsplanes handelt. Auch hier

              liegt wieder eine Befreiung vor. Wie Gott sein Volk aus ägyptischer Sklaverei befreite und diesen

              Prozess am 14. Nisan durch die Schlachtung des Lammes und Verschonung seines Volkes vor der

              letzten Plage begann, so will er Menschen von der Sünde befreien, die ebenfalls eine Sklaverei dar

              stellt. Aber auch diese Freiheit ist nicht ohne Weisung. Römer 8, 1-2 zitiert nach Stern: Deshalb er

              wartet diejenigen, die eins mit dem Messias Jeschua sind, keine Verdammnis mehr. Warum? Weil die

              Torah des Geistes, die in der Vereinigung mit dem Messias Jeschua dieses Leben hervorbringt, mich

              aus der Torah der Sünde und des Todes befreit hat.

 

              Jakobus drückt es folgendermaßen aus. Kapitel 1, 25 wiederum zitiert nach Stern: Wenn aber ein

              Mensch Einblick hat in die vollkommene Torah, die Freiheit schenkt, und dabei bleibt und nicht nur

              ein vergeßlicher Hörer, sondern ein Täter des Werkes ist, das sie verlangt, dann wird er gesegnet sein

              in dem, was er tut.

 

              Die Festtage Gottes beginnen immer mit dem Sonnenuntergang und nicht um Mitternacht. So war

              Jesus zu Beginn des 14. Nisan nach Sonnenuntergang mit seinen Jüngern zusammen. Sie aßen

              gemeinsam das Passahmahl und Jesus setzte an diesem Tag das sogenannte Herrenmahl ein.

              Lukas 22, 19-20: Und er nahm Brot, dankte, brach und gab es ihnen und sprach: Das ist mein Leib,

              der für euch gegeben wird. Dies tut zu meinem Gedächtnis! Ebenso auch der Kelch nach dem Mahl

              und sagte: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird.

 

              Dieses Herrenmahl ist die Neuerung beim Passah. Uns allen ist vertraut, das Jesus sein Blut für uns

              vergossen hat, damit wir von der Sünde reingewaschen werden aber dieses Mahl beinhaltet auch das

              Brechen und Essen des Brotes. Jesus sagt dazu in Johannes 6, 32-35: Da sprach Jesus zu ihnen:

              Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot aus dem Himmel gegeben, sondern

              mein Vater gibt euch das wahrhaftige Brot aus dem Himmel. Denn das Brot Gottes ist der, welcher

              aus dem Himmel herniederkommt und der Welt das Leben gibt. Da sprachen sie zu ihm: Herr, gib

              uns allezeit dieses Brot! Jesus sprach zu ihnen: ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt,

              wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, wird nimmermehr dürsten.

 

              Jesus macht hier klar, welche Bedeutung das Brot hat: es ist Leben, sein Leben. Er ist das Brot des

              Lebens. Dieses Brot hat eine wichtige Bedeutung für das sich unmittelbar anschließende Fest der

              ungesäuerten Brote.

 

              Nach dem Herrenmahl verließen Jesus und die Jünger den Raum und gingen in einen Park. Hier 

              betete Jesus und dann begann sein langer Leidensweg. Warum musste er so viel Leid ertrage, warum

              konnte es kein schneller Tod sein? Jesaja gibt uns die Antwort. Kapitel 53, 3-5: Er war verachtet und

              von den Menschen verlassen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut, wie einer, vor dem

              man das Gesicht verbirgt. Er war verachtet, und wir haben ihn nicht geachtet. Jedoch unsere Leiden -

              er hat (sie) getragen, und unsere Schmerzen - er hat sie auf sich geladen. Wir aber, wir hielten ihn für

              bestraft, von Gott geschlagen und nieder gebeugt. Doch er war durchbohrt um unserer Vergehen

              willen, zerschlagen um unserer Sünden willen. Die Strafe lag auf ihn zu unserm Frieden, und durch

              seine Striemen ist uns Heilung geworden.

 

              Alles Leiden Christi war unseretwegen Hebräer 4, 14-15: Da wir nun einen großen Hohenpriester

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