Die biblischen Festtage werden im 23. Kapitel von 3. Mose genannt und als “die Feste des Herrn”

               bezeichnet. Im Gegensatz zu den Feiertagen, die Menschen sich selber geben, werden diese Feste

               die Feste Gottes genannt. Sie sind keine israelitischen oder jüdischen Feste, Gott selbst hat sie ge-

               plant und offenbart. Das hebräische Wort für “Feste” bedeutet “festgesetzte Zeiten”. Gott überlegte

               sich genau, wann und warum er diese Feste eingesetzt hat. Ablauf und Zeitpunkt sind sorgfältig auf-

               einander abgestimmt. Jedes Fest ist ein Teil eines Gesamtplanes, der sich um Christus herum orien-

               tiert und den Gott uns durch seine Feste vor Augen führt. Schon in 1. Mose 1,14 gibt es den ersten

               Hinweis auf Gottes Absicht. In der Mengeübersetzung heißt es: Dann sprach Gott: “Es sollen

               Lichter am Himmelsgewölbe entstehen, um Tag und Nacht voneinander zu scheiden; die sollen

               Merkzeichen sein und zur (Bestimmung von) Festzeiten, sowie zur (Zählung von) Tagen und Jahren

               dienen.

 

               Weitere Hinweise auf das erste Fest finden wir auch in 1. Mose 15, wo Gott mit Abraham einen Bund

               schließt und dafür Abraham Tiere schlachten lässt und in 1. Mose 22, wo Abraham seinen Sohn

               opfern soll als Symbol dafür, dass Gott bereit ist, seinen Sohn für uns zu opfern. John 3: 16 Denn so

               hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht

               verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.

 

               Wir sollten uns die festgesetzten Zeiten etwas näher betrachten, um herauszufinden, welchen Plan

               Gott mit uns Menschen verfolgt. Sie stellen die Hauptereignisse in seinem Erlösungsplan dar.

 

               Da die Feste nach dem hebräischen Mondkalender bestimmt werden, ergeben sich gegenüber dem

               gregorianischen Kalender beständig Verschiebungen. Sie fallen nicht immer auf den gleichen

               Wochentag und in den gleichen Monat.

 

               Das erste Fest wird in Vers 5 von 3. Mose 23 genannt. Im ersten Monat am Vierzehnten des Monats,

               zwischen den zwei Abenden, ist Passah dem Herrn.

 

               Der erste Monat wird nach der babylonischen Gefangenschaft Nisan genannt und fällt in die Zeit von

               März/April. Es ist ein Frühjahrsfest. Wie oben erwähnt, hat Gott uns schon einige Hinweise auf 

               dieses Fest vor der Zeit Mose gegeben aber als Mose vor dem Pharao erschien, machte Gott seine

               Absicht klar. Das Volk Israel war schon lange in Ägypten und auch seit geraumer Zeit versklavt.

               Tagaus, tagein hatte es Baumaterial für den Pharao zu beschaffen. Sieben Tage in der Woche von

               früh morgens bis spät abends unter Schlägen beständig die gleiche Mühsal. Immer Stroh mit den

               Füssen im Lehm hineintreten, danach Ziegel formen und in der Sonne trocknen lassen. Da die Zahl

               der Israeliten im Verlauf der Zeit stark angewachsen war, hielt der Pharao sie für eine Bedrohung

               und ordnete einen langsamen Völkermord an. Alle männliche Neugeburt sollte getötet werden. In

               dieser schrecklichen Situation schickte Gott den Israeliten Moses, um sie aus der Sklaverei und dem,

Aquarell, Brot u. Wein von Magdalena Schotten

Passah und das Fest der ungesäuerten Brote

von Hans-Erwin Schotten

Tipps zum

Halten des

Passahs

u. Rezepte

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