ihm waren, hungerte? Wie er in das Haus Gottes ging zur Zeit Abjathars, des Hohenpriesters,

                    und die Schaubrote ass, die außer den Priestern niemand essen darf, und auch denen gab,

                    die bei ihm waren?

 

                    Jesus hat die Handlung nicht als falsch verurteilt. Selbst wenn dieses Gesetz im Alten Testament

                    steht. Hier ging es um Menschen, die tagelang nichts gegessen hatten und drohten, vor Schwäche

                    umzufallen. Kein zeremonielles Gesetz sollte als mehr Wert erachtet werden als menschliches

                    Leben. Vers 27 Und er sprach zu ihnen: Der Sabbat ist um des Menschen willen geschaffen

                    worden und nicht der Mensch um des Sabbats willen.

 

                    Die Weisungen Gottes sind für uns Menschen gemacht und nicht wir für die Weisungen. Die

                    Weisungen Gottes sollen uns Richtschnur sein, wie wir Gott und unseren Nächsten richtig be-

                    gegnen, wie wir Gott und unseren Nächsten lieben sollen. Johannes 9, 16 Niemand kann ein

                    Gerechter sein, wenn er nicht den Sabbat so hält, wie wir (die Pharisäer) es vorgeschrieben

                    haben. Das ist der Kern der falschen Aussage.

 

                    Die Konsequenz aus dieser Umzäunung von Gottes Weisung und die Einführung von mensch-

                    lichen Regeln und Vorschriften: Die Eltern des Mannes geben vor lauter Angst keine weiter-

                    führende Antwort, sie halten nicht zu ihrem Sohn, der Mann wird aus der Synagoge verstoßen;

                    er kann an den Vorlesungen des Alten Testaments nicht mehr teilnehmen; er hat seine Familie

                    verloren, ist aus der sozialen Gemeinschaft ausgestoßen, bekommt keine wirtschaftliche Unter-

                    stützung mehr, die über die Synagoge organisiert wurde und das alles, weil ein Teil seiner eigenen

                    Landsleute das Gesetz zum Götzen gemacht hatten. Schon Mose warnte das Volk: 5. Mose 4, 1-2

                    Und nun Israel, höre auf die Ordnungen und auf die Rechtsbestimmungen, die ich euch zu tun

                    lehre, damit ihr lebt und hineinkommt und das Land in Besitz nehmt, das der Herr, der Gott

                    eurer Väter, euch gibt! Ihr sollt nichts hinzufügen zu dem Wort, das ich euch gebiete, und ihr sollt 

                    nichts davon wegnehmen, damit ihr die Gebote des Herrn, eures Gottes, haltet, die ich euch

                    gebiete!

 

                    Keine Regeln und Vorschriften auf die Weisungen Gottes legen, sondern über Gottes Gebote

                    nachsinnen und auf das Leben anwenden ist die Forderung Gottes. Und Jesus verurteilte den

                    Missbrauch der Weisungen: Matthäus 15,8-9 “Dies Volk ehrt mich mit seinen Lippen, aber ihr

                    Herz ist fern von mir. Ihr Gottesdienst ist wertlos, denn sie verkünden Lehren, die nichts als

                    Menschensatzung sind.”

 

                    Ein Großteil der Diskussion, die Paulus über das Gesetz führt, rührt von dem Problem her, das

                    seine Landsleute diesen Zaun um das Gesetz gelegt hatten und mit Nachdruck die Heiden, die

                    Jesus als ihren Messias angenommen hatten, dazu zwingen wollten, ihre 613 Vorschriften einzu-

                    halten. Paulus ging es nicht um die Gebote Gottes aber um die vielen erdrückenden menschlichen

                    Gesetze, die um diese Gebote herumgelegt wurden. Epheser 2,14 Denn er ist unser Friede. Er

                    hat aus beiden eins gemacht und die Zwischenwand der Umzäunung abgebrochen.

 

                    Fazit: Gottes Weisungen aufrichtig und mit reinem Herzen im täglichen Leben angewandt sind

                    ausreichend  Unsere menschlichen Regeln und Vorschriften führen in die Sklaverei oder in den

                    unnötigen Ausschluss. Beides stellt eine Tragödie dar. Wem dienen wir? Menschlichen Regeln

                    und Vorschriften oder Jesus Christus und seinen Weisungen? Das ist die Frage, die wir uns immer

                    stellen müssen. 

                   

                    Hausgemeindetreff

                    Hans-Erwin Schotten

                    

 

   

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